Lembacher fordert Aufhebung des Berufsverbotes für Karenzgeldbezieherinnen

VP setzt Akzente in der Frauen- und Familienpolitik

St. Pölten (NÖI) - "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales Anliegen der Familien- und Frauenpolitik der VP NÖ. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf den Wiedereinstieg der Frauen in das Berufsleben. So werden wir uns für die Erhöhung des Karenzgeldes und die Aufhebung des Berufsverbotes für Karenzgeldempfängerinnen einsetzen,", erklärte LAbg. Marianne Lembacher im Rahmen der gestrigen Landtagssitzung.****.

Lembacher betonte in diesem Zusammenhang, dass Frauen während der Kinderbetreuung in den Genuss von flexibleren Arbeitszeiten kommen sollen, um anschließend wieder voll in den Arbeitsmarkt integriert werden zu können. Ein Projekt dafür ist die Kennzeichnung frauenfreundlicher Betriebe. Im Rahmen eines Wettbewerbes werden solche Betriebe nach ihren frauenfreundlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die Wiederaufnahme in den Betrieb nach der Karenzzeit, so Lembacher.

"Niederösterreich ist das Familienland Nummer 1. So hat das Land im Jahr 2000 insgesamt 1,4 Milliarden in die Kinderbetreuung investiert. Ein Beispiel für die Kinderfreundlichkeit des Landes ist der Gratis-Kindergarten am Vormittag, während die Eltern in Wien 4.000 Schilling pro Monat bezahlen müssen. Außerdem besitzt NÖ auch die höchste Anzahl an Tagesmüttern in ganz Österreich - derzeit werden 5.300 Kinder von Tagesmüttern betreut. All das sind Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir werden auch weiterhin die Rahmenbedingungen setzen, damit Niederösterreich das Familienland Nummer 1 bleibt. Gerade in den Familien und ihren Kindern steckt die Zukunft unseres Landes", betont Lembacher.

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