ACHATZ: BSE-Gesetz-Novelle eliminiert eine weitere Quelle des Rinderwahnsinns

Wien, 2001-01-25 (fpd) - "‘Milchaustauscher‘ sind in der Kälberaufzucht als Ersatz für die Kuhmilch in Verwendung. Vor allem handelt es sich dabei um Rindertalg, also tierische Fette. Im Rindertalg können sich auch Eiweißzusätze befinden - dann nämlich, wenn nicht sauber gearbeitet wurde. Eine Übertragung von BSE mit diesen Verunreinigungen wird für möglich gehalten, daher ist ein Verbot dieser Substanzen bei der Kälberaufzucht nun das Gebot der Stunde", sagte heute die freiheitliche Konsumenten- und Agrarsprecherin Anna Elisabeth Achatz. ****

"Im Gesundheitsausschuß", so Achatz weiter, "wurde heute ein Antrag betreffend eine BSE-Gesetz-Novelle mit den Stimmen der Koalitionspartner beschlossen, der die Verfütterung aller tierischen Fette an Wiederkäuer in Österreich untersagt. Für Schweine und Geflügel bleiben als Futtermittelzusatz nur noch tierische Fette zulässig, die auch für den menschlichen Verzehr erlaubt sind." Auch wenn die Übertragung von BSE-Prionen durch tierische Fette nicht bewiesen sei, müsse raschest gehandelt werden, um die möglichen Infektionswege zu eliminieren.

"Bei dem heute im Gesundheitsausschuß beschlossenen Gesetzesantrag übernimmt Österreich, zusammen mit Deutschland, im Kampf gegen BSE eine Vorreiterrolle innerhalb der Europäischen Union", zeigte sich Achatz überzeugt. (Schluß)

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