Ergebnisse bei den Postbus Personalvertretungs- und Betriebsratswahlen

Wien (GPF/ÖGB). Vom 22. bis 24. Jänner 2001 fanden erstmals Personalvertretungswahlen in der Post Bus AG statt. Aus ganz Österreich konnten die insgesamt 3.255 Beschäftigten dabei zwischen drei Kandidatenlisten - der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter/innen (FSG), der Fraktion christlicher Gewerkschafter/innen (FCG) sowie der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) - wählen. Die FSG konnte einen bedeutenden Erfolg erringen.++++

Die Wahlbeteiligung betrug 89 %. Von den abgegebenen Stimmen entfielen auf die FSG 71% (1.981 Stimmen), auf die FCG 27 % (750 Stimmen) und auf die FA 1% (36 Stimmen). "Einzelne FSG-Ergebnisse dabei sind als sensationell zu bezeichnen: Erstmals stellt die FSG den Vorsitzenden der Personalvertretung in Vorarlberg", gratuliert der Vorsitzende der GPF, Hans Georg Dörfler, dem FSG Spitzenkandidaten Robert Wurm. Im Vergleich zu den letzten Wahlen1998, die noch eine gemeinsame Personalvertretungswahl der Post war, hat das FSG-Team trotz der Abnahme der Wahlberechtigten um insgesamt 700 Beschäftigten, eine verstärkte Unterstützung bei den Bediensteten erhalten.

"Die derzeitige Regierung hat sich vom öffentlichen Verkehr verabschiedet, wodurch in der ländlichen Regionen 60% der Linienkurse gefährdet sind. Diese großartige Unterstützung gibt uns bei den geplanten Veränderungen eine massive Rückendeckung für geplante Aktionen," so Robert Wurm abschließend. (lu)

ÖGB; 25. Jänner 2001
Nr. 60

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