Haberzettl: Internationale Gewerkschaftsbewegung stärken

Antworten auf die Globalisierung finden

Wien (ÖGB). Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Cross Over - Gewerkschaftszeitschriften aus aller Welt" betonte Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE) und Leiter der Projektgruppe Internationales im ÖGB, Mittwoch Abend in Wien die Wichtigkeit einer unabhängigen und freien Medienlandschaft. Dies gelte auch für Österreich, denn die Vergangenheit habe bereits einmal die negativen Folgen einer gleichgeschalteten Presse gezeigt.++++

Bei der Ausstellung sind 60 Gewerkschaftsmedien aus 50 Ländern zu sehen. Die zusammengetragenen Exponate würden einen schönen, globalen Querschnitt bieten, so Haberzettl lobend. "Eine funktionierende Medienlandschaft, in der auch Gewerkschaftsmedien ihren Platz haben, muss auch im Sinne der ArbeitnehmerInnen unbedingt erhalten bleiben", meinte Haberzettl. Der Sekretär des Referates für Internationale Verbindungen im ÖGB, Dr. Walter Sauer betonte die Wichtigkeit internationaler Gewerkschaftsarbeit: "Wir müssen Strategien entwickeln, um auf die Herausforderungen der beschleunigten weltweiten Entwicklung reagieren zu können."

Haberzettl meinte zum Thema Globalisierung, dass
gewerkschaftliche Interessen nicht vor Landesgrenzen Halt machen. "Die Mobilität der ArbeitnehmerInnen nimmt ständig zu. Als Antwort auf die Veränderungen in der Arbeitswelt müssen wir unsere gewerkschaftlichen Ziele, vor allem die Einhaltung von sozialen Mindeststandards, ebenfalls globalisieren", forderte Haberzettl abschließend. (hk)

Cross Over - Gewerkschaftszeitschriften aus aller Welt ÖGB-Bildungszentrum Strudlhof,
Strudlhofgasse 10, 2.Stock

Öffnungszeiten:
24. Jänner bis 5. März
Mo.-Fr.: 8.00-19.00 Uhr

ÖGB, 25. Jänner 2001
Nr. 58

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