AK-Präsident Wipplinger: Mit der Ablöse Sallmutters würde die Regierung der Demokratie schweren Schaden zufügen

Linz (AKO) "Die Sozialversicherungen gehören nicht der Regierung, sondern vor allem den Arbeitnehmern. Mit der willkürlichen Ablöse des Präsidenten des Hauptverbandes würde die Regierung der Demokratie daher schweren Schaden zufügen", kritisiert AK-Präsident Hubert Wipplinger die Pläne der Regierungsparteien, Hans Sallmutter durch den FPÖ-Mann Reinhart Gaugg zu ersetzten.

Die 28 Sozialversicherungsträger, die im Hauptverband zusammengeschlossen sind, werden zum Großteil aus den Beiträgen der Arbeitnehmer und zu einem geringeren Teil aus solchen der Arbeitgeber finanziert. Es war daher bisher eine demokratiepolitische Selbstverständlichkeit, dass bei der Bestellung der Führungsgremien die Wahlergebnisse in den sozialpartnerschaftlichen Interessenvertretungen entsprechend berücksichtigt wurden.

Der AK-Präsident erinnert daran, dass Hans Sallmutter jene Fraktion in der Arbeiterkammer repräsentiert, die bei den letzten AK-Wahlen bundesweit 57,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, während die Fraktion, der Reinhart Gaugg angehört, nahezu halbiert wurde und kaum noch 10 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer repräsentiert.

"Die Auswechslung Hans Sallmutters durch Reinhart Gaugg würde daher jedem Demokratieverständnis hohnsprechen und auch von der Mehrheit der Arbeitnehmer als gegen sie gerichtete autoritäre Machtdemonstration aufgefasst werden", warnt Hubert Wipplinger die Regierung vor diesem beispiellosen Schritt.

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