"Schweine-Skandal": Huber fordert Rücktritt Molterers

Veröffentlichung der Namen von "schwarzen Schafen" muss im Lebensmittelgesetz verankert werden

Wien (SK) Den Rücktritt von Landwirtschaftsminister Molterer forderte am Donnerstag erneut SPÖ-Lebensmittelsprecherin Anni Huber im Zusammenhang mit dem "Schweine-Skandal". Nachdem bekannt wurde, dass bei einem Drittel der Schweine-Proben der Test auf Antibiotika positiv verlaufen sei, müsste Molterer, "wenn er nur einen Funken von Anstand besitzt, endlich die Konsequenzen ziehen und seinen Hut nehmen", bekräftigte Huber gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Trotz jahrelang bestehender Verdachtsmomente, habe Molterer nur "zugesehen und sich durch Untätigkeit disqualifiziert", unterstrich die SPÖ-Lebensmittelsprecherin. ****

Huber betonte weiter, dass die Konsumenten ein Recht darauf hätten, zu erfahren, wer die "schwarzen Schafe" unter den Produzenten seien. Ein diesbezüglicher Antrag der SPÖ auf Novellierung des Lebensmittelgesetzes liege auch vor, jedoch versuchten die Regierungsparteien diesen mit "allen Mitteln abzuschmettern". Die Veröffentlichung der Namen von "schwarzen Schafen" in der Lebensmittelbranche sei eine unabdingbare Forderung die gesetzlich verankert werden müsse, da nur diese Maßnahme allein zukünftig Missbräuche verhindern könnte. Der "Schweine-Skandal" müsse lückenlos aufgeklärt und alle Verantwortlichen konsequent zur Verantwortung gezogen werden. "Die Gesundheit der Konsumenten darf nicht der Profitgier der Agrarlobby und ihren Handlangern zum Opfer fallen", schloss Huber. (Schluss) hm

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