Keusch: Aussagen von Hinterholzer zu BMW zeigen eindeutig halbherziges Agieren der VP-Verantwortlichen auf

Politisches Agieren bei Standortentscheidungen 'entscheidend'

St. Pölten, (SPI) - "Die heutigen Aussagen von VP-Hinterholzer rund um die Entscheidung des BMW-Konzerns, die beiden Standorte in Österreich für ein neues Werk mit rund 5000 Beschäftigten nicht mehr in die engere Wahl zu ziehen, zeigt offensichtlich ein halbherziges Agieren in Bund und Land Niederösterreich. Aktives politisches Agieren ist bei so großen Standortentscheidungen von multinationalen Unternehmen und Konzernen wohl eine der wichtigsten und entscheidendsten Faktoren, Niederlassungen ins eigene Land zu bekommen. Kleingeistiges Handeln, im Hinterkopf vielleicht bereits den Gedanken hegend, die Konzernentscheidung werde ohnehin zugunsten des Landes der Firmenzentrale fallen, sind die Auslöser für derartige Entwicklungen. Auch liegt der Verdacht nahe, dass raumordnungspolitische Grundlagen viel zu spät vorgelegen sind, was den Konzern sicher nicht positiv aufgefallen ist. Freuen dürfen sich jedenfalls die deutschen Kolleginnen und Kollegen, die auf höchster Ebene im Konzern ein positives Lobbying und guten Wind für ihren Standort gemacht haben. Was bleibt, ist der schale Nachgeschmack, dass die aktive ‚Landesaußenpolitik‘ so mancher VP-Politiker sich nur auf gute Fototermine beschränkt", so der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch zu heutigen Aussagen von VP-Hinterholzer.
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