Schasching: Sportförderung als Geheimsache?

Wieder ein Gesetz ohne Begutachtung im Ministerrat der blau-schwarzen Regierung

Wien (SK) "Ein bislang unbekanntes Verfahren wird bei dieser blau-schwarzen Regierung zur Methode: Gesetze ohne Begutachtungsverfahren im Ministerrat und anschließend im Plenum des Nationalrats durchzubringen", kritisiert SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching. Jüngstes Beispiel: eine Änderung zum Sportförderungsgesetz, die angeblich ein Controlling bezüglich Sparfördermaßnahmen bedeuten wird. "Tatsache ist jedenfalls, dass die Änderung ohne Begutachtung durch relevante und dazu befähigte Organisationen wie BSO, ASKÖ oder Union bzw. WirtschaftsexpertInnen vorgestern im Ministerrat beschlossen wurde", betonte Schasching anlässlich des heutigen Sportausschusses. ****

Darüber hinaus bekam der Sportausschuss heute einen neuen Vorsitzenden, den FPÖ-Abgeordneten Grollitsch, der auf Nachfrage Schaschings bei der Definition seiner Zielsetzungen als Ausschussvorsitzender "sehr unklar" blieb. "Ich erwarte mir, dass die blau-schwarzen Regierungsfraktionen sich mit Nachdruck für den Sport und vor allem auch für Frauen im Sport einsetzen. Sport und seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind unbestritten. Eine entsprechende Studie liegt bereits vor. Laut dem Gesundheitsbericht Salzburg weisen Mädchen bereits in früher Jugend ein Defizit gegenüber den Buben auf. Daher muss besonderes Gewicht auf der Förderung von Frauen im Sport liegen. Darüber hinaus wird ohne Förderungen auch das Engagement von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen früher oder später sinken. Dieser Entwicklung muss ein gutes Sportförderungsgesetz entgegenwirken", so Schasching abschließend. (Schluss) wf/mp

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