Plank zu Apothekenstreit: Gesundheitspolitische 'Wahnsinnstat' konnte verhindert werden

Wien (SK) "Der Klientelwirtschaft der Regierungsparteien konnte eine deutliche Absage erteilt werden", stellte heute SPÖ-Nationalratsabgeordnete Brunhilde Plank anlässlich der erfolgten Einigung im Apothekenstreit fest. Die Regierungsparteien wollten eine nicht akkordierte überstürzte Gesetzesänderung beschließen, jetzt konnte ein Kompromiss erzielt werden. Alles andere wäre für die steirische Nationalratsabgeordnete eine "gesundheitspolitische 'Wahnsinnstat'" gewesen. "Die Sicherstellung einer optimalen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung muss oberstes Ziel sein. Gerade in ländlichen Gebieten gibt es da deutliche Defizite." ****

Dem Versuch, kleine apothekenführende Landärzte für politische Propaganda zu missbrauchen, erteilt Plank eine deutliche Absage:
"Dort, wo Landarztpraxen ums Überleben kämpfen, wird auch keine Apotheke Fuß fassen. Durch ständige Wiederholungen werden andere Behauptungen auch nicht wahrer." Tragisch aber auf der anderen Seite das Schicksal einer Apotheke in Ramsau: "Ein Ort mit 2.800 Einwohnern, 150.000 Feriengästen und die Apotheke kann seit Jahren nicht aufsperren, weil sie gleich Konkurs anmelden könnte, solange die Gesetzeslage ungeklärt ist."

Für Plank ist es dem Beharren der Opposition zuzuschreiben, dass das Schlimmste verhindert werden konnte: "Ein Gesetz darf nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion entstehen. Erst durch die Verlagerung in den heutigen Gesundheitsausschuss waren sinnvolle Gespräche möglich." (Schluss) se/mp

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