ORF: "Taxi Orange" wird fortgesetzt

Zweite Staffel des ORF-Reality-Formats startet am 20. April 2001 Programmausschuss des Kuratoriums begrüßt Fortsetzung von "Taxi Orange"

Wien (OTS) - Die ORF-Geschäftsführung hat entschieden, dass "Taxi Orange" fortgesetzt wird. Von dem erfolgreichen ORF-Reality-TV-Format wird in leicht adaptierter Form eine zweite Staffel produziert. Start von "Taxi Orange 2" ist am 20. April 2001. Auch der Programmausschuss des ORF-Kuratoriums begrüßte in seiner Sitzung am Donnerstag, dem 25. Jänner 2001, diese Entscheidung.

Zweite Staffel: 57 Sendungen, verstärkte Programmierung im Vorabend Die zweite Staffel von "Taxi Orange" wird insgesamt 57 Sendungen umfassen. Start ist am Freitag, dem 20. April 2001, das Finale ist für Mittwoch, den 27. Juni 2001, geplant. Die Programmierung der 57 Sendungen wird so wie bisher im Hauptabend, aber auch verstärkt im Vorabendprogramm des ORF erfolgen, Spätabendtermine werden nicht eingeplant. Für eine entsprechend anspruchsvolle Alternativprogrammierung in ORF 2 ist gesorgt worden.

"Taxi Orange 2": Thema im Programmausschuss des ORF-Kuratoriums "Taxi Orange" war auch ein Thema im Programmausschuss des ORF-Kuratoriums am Donnerstag, dem 25. Jänner 2001. In der Sitzung haben Generalintendant Gerhard Weis und Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner die Mitglieder des Programmausschusses umfassend über die Pläne für die Fortsetzung von "Taxi Orange" informiert. Dabei wurden sowohl programmliche und dramaturgische Verbesserungen präsentiert als auch die derzeitige Planung für die "Taxi Orange"-Kontrastprogrammierung in ORF 2 vorgestellt.

Präsident Mödlhammer begrüßt Entscheidung der ORF-Geschäftsführung Der Vorsitzende des Programmausschusses, Präsident Helmut Mödlhammer, zur Fortsetzung von "Taxi Orange": "Es freut mich, dass die ORF-Programmintendanz die Wünsche des Programmausschusses des Kuratoriums berücksichtigt hat. Konkret ging es darum, dieses Programmformat besser auf die verschiedenen Sendezonen zu verteilen, das heißt, auch verstärkt im Vorabend zu senden. Wichtig ist es dem Programmausschuss auch, dass in ORF 2 ein attraktives Alternativprogramm sichergestellt ist. Und nicht zuletzt legte der Programmausschuss Wert darauf anzumerken, dass bei 'Taxi Orange' vermehrt inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden - etwa bei den Diskussionsthemen in der Gruppe. Unter diesen Voraussetzungen gibt es seitens des Programmausschusses des Kuratoriums keine Bedenken, dass dieses erfolgreiche Programmformat im ORF fortgesetzt wird. Die Entscheidung der ORF-Geschäftsführung, eine zweite Staffel zu produzieren, ist richtig und sicherlich im Interesse von vielen Hunderttausenden vor allem jüngeren Zusehern. Eine Fortsetzung von 'Taxi Orange' ist für das Gesamtunternehmen auch wirtschaftlich von Vorteil."

Generalintendant Weis: "'Taxi Orange' aus unternehmerischer Sicht wichtig"
Generalintendant Gerhard Weis zur Fortsetzung von "Taxi Orange": "Aus unternehmerischer Sicht war es wichtig, diese Entscheidung zu treffen. Europaweit werden immer mehr und extremere Reality-TV-Formate angeboten. Gegen diese Konkurrenzangebote deutscher Kommerzsender, die in mehr als drei Viertel aller österreichischen Haushalte zu empfangen sind, muss der ORF seine Konkurrenzfähigkeit beweisen, und er muss ein attraktives Programm für junge Seher bieten, um diese an den ORF zu binden. Daher hat sich der ORF für die Fortsetzung seines - österreichischen - erfolgreichen Reality-Formats entschieden. Ich bin froh, dass wir bei der 'Taxi Orange'-Enquete - sowohl aus den positiven als auch aus den kritischen Beiträgen - wertvolle Erkenntnisse für die zweite Staffel gewinnen konnten. Es ist zwar richtig, dass die Kommerzprogramme ihre Reality-Formate nun immer 'stärker würzen' müssen, dass sich also die Spirale dreht - ebenso richtig ist aber, dass der ORF nicht mitmacht. Wir bleiben mit 'Taxi Orange' auf dem Boden des öffentlich-rechtlich Verträglichen - und das umso leichter, als wir damit auch Erfolg beim Publikum haben."

Programmintendantin Zechner: "Vielseitige Persönlichkeiten statt programmierter Aggression"
Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner: "'Taxi Orange' konnte sich als erfolgreiche Innovation im ORF-Programm behaupten, daher setzt der ORF mit 'Taxi Orange 2' ab April 2001 fort. Die Anforderungen an dieses Format sind dieselben geblieben: mit eigenständiger Programmfarbe ORF 1 im Wettbewerb als jungen, innovativen Sender zu positionieren. Ab heute laufen die Vorbereitungen für die nächste Staffel an, ab heute suchen wir interessierte Bewerberinnen und Bewerber. Die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten wird wieder wesentlich die 'Chemie' im Kutscherhof mitbestimmen, wie in der ersten Staffel sind uns vielseitige Persönlichkeiten wichtig - im Unterschied zu Konkurrenzformaten, die auf programmierte Aggression zielen. Ein Umstand, den unsere Zuschauer besonders geschätzt haben. Das Format bleibt, trotzdem wird die zweite Staffel keine Routine, denn die neuen Kandidaten werden 'Taxi Orange 2' auch zu einer anderen, spannenden Sendung machen, uns und den Zuschauer täglich überraschen. Dem gesamten Team von 'TXO 2' wünsche ich toi, toi, toi!"

Bewährtes Team produziert "Taxi Orange 2":
Der Entscheidung, "Taxi Orange" fortzusetzen, sind umfassende Analysen der ersten Staffel des ORF-Reality-TV-Formats vorausgegangen. Durch die Programmintendanz erfolgten detaillierte Vorarbeiten für die zweite Staffel. Unverändert bleibt das bewährte Redaktionsteam von "Taxi Orange" mit Tobias Krause und Mischa Zickler. Dodo Roscic und Oliver Auspitz werden auch die zweite Staffel moderieren, für die wieder TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm verantwortlich zeichnet. Als Produzent wird auch für die zweite Staffel von "Taxi Orange" Prof. Rudolf Klingohr (Interspot Film GesmbH), der schon in der ersten Staffel die komplizierte und technisch hochwertige Logistik im Kutscherhof entwickelt und aufgebaut hat, tätig sein. Kurt Mrkwicka jun. (Talk-TV) wird mit seiner Mannschaft, wie auch bei der ersten Staffel, für die Auswahl der Kandidaten (Casting) verpflichtet.

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