Kollross: Die Lösung des Drogenproblems bedarf mehr Sachlichkeit

Wien (SK) Der Verbandsvorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreichs, Andreas Kollross, nimmt zur laufenden Drogendiskussion Stellung. "Die Vorfälle im Verkehrsbereich - vier Unfälle unter Drogeneinfluss - sind tragisch, dürfen jedoch nicht dafür genutzt werden, um einen Rückschritt in der Drogenpolitik zu fordern. So wie die Sozialistische Jugend aktiv für die Herabsetzung der Promillegrenze gekämpft hat, werden wir uns auch für eine sinnvollen Lösung im Verkehrsbereich einsetzen". ****

Zurückzuweisen seien die polemischen Angriffe von FPÖ und ÖVP. "Nach wie vor werden nur geringe Budgetmittel für die Suchtprävention zur Verfügung gestellt und auch die Therapiegelder sind von der neuen Bundesregierung gekürzt worden", erläuterte Kollross am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nicht die BefürworterInnen einer liberaleren Drogenpolitik sind Schuld an den tragischen Unfällen, sondern die unzureichende Drogenpolitik der Bundesregierung."

Die Verquickung der Unfälle mit der Forderung nach einer Herabsetzung der angeblich "dealerfreundlichen" Grenzmengen "zeigt, dass FPÖ und ÖVP an einer sachlichen Diskussion zur Lösung des Drogenproblems nicht interessiert sind". Um einen sinnvollen Umgang mit der Drogenproblematik erzielen zu können, bedarf es eines emotionslosen Umganges mit der Thematik. "Fundamentalismen sind auf das Schärfste zurückzuweisen, da diese letztendlich zu weiteren Tragödien führen werden", schloss Kollross. (Schluss) wf/mp

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