Zierler zu Prammer: Ein Kind ist kein Versicherungsgegenstand

Kindergeld gibt Frauen den nötigen Spielraum und Entscheidungsfreiheit

Wien, 2001-01-25 (fpd) - "Ein Kind ist kein Versicherungsgegenstand wie ein Auto oder Wohnungsinventar. Die von der SPÖ verlangte Ankoppelung der Auszahlung von Karenzgeld an die Berufstätigkeit bedeutet auch, daß die Erziehungsleistung einer Studentin oder Hausfrau für Prammer nichts, absolut gar nichts wert ist. Das ist nicht unser Weg. Das Kindergeld ist eine Familienleistung”, so FPÖ-Generalsekretärin Zierler zu den heutigen Aussagen von SPÖ-Frauensprecherin Prammer. ****

Erst durch das Kindergeld bekämen die Frauen den nötigen Spielraum, um entscheiden zu können, ob sie das Kind selbst betreuen wollen und/oder weiter berufstätig sein möchten, erläuterte Zierler. Die sozialistische Maxime lautete: Entweder sofort wieder ab in den Beruf oder Karenzzeit mit Berufsverbot. Zusätzlich habe die SPÖ den Frauen auch noch Karenzgeld sowie Karenzzeit gekürzt und die Geburtenbeihilfe überhaupt gestrichen. Manche Frauen, wie Studentinnen, Bäuerinnen, Selbstständige oder Hausfrauen erfreuten sich nicht der Gunst der SPÖ. Wenn jemand den Frauen und Müttern Zwänge auferlegen wolle, sei es die SPÖ. Ihre "Ich-will-beides"-Kampagne sei reine Makulatur. Den Entscheidungsspielraum ‚Job und Kind‘ bekämen Frauen erstmals durch das Kindergeld.

"Frau Prammer sollte einmal einen Ausflug zu den Pilotgemeinden in Kärnten oder nach Öblarn in der Steiermark machen, sich vor Ort informieren und mit den dortigen Frauen Gespräche führen, unter dem Motto: Von der Theorie zur Praxis. Ein Schuß Praxis würde ihr nämlich nicht schaden", so Zierler abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC