Wiener ÖVP präsentiert sich als Alternative zu Rot-Grün

Wien, (OTS) Zum Wahlkampfauftakt präsentierte sich die Wiener Volkspartei am Donnerstag als klare Alternative zu Rot-Grün. In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Parteiobmann Vbgm. Dr. Bernhard Görg, Kulturstadtrat Peter Marboe, Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig und Klubobmann Johannes Prochaska wurden die Themenschwerpunkte für den Wahlkampf vorgestellt.

Görg betonte, die ÖVP schaffe Wirtschaftsdynamik und Arbeitsplätze, sie finanziere die Zukunft Wiens, sie setze Steuergeld wirksam und sparsam ein, sie mache eine Verkehrspolitik mit Hausverstand, sorge für mehr Lebensqualität und eine neue Kultur in der Politik. Wahlziel sei, dass die ÖVP stärker werde und mehr als 20 Prozent der Stimmen erreiche. Wenn die Wiener eine Rot-Grüne-Koalition verhindern wollen, betonte Görg, müssten sie die ÖVP wählen. Jede Stimme für die Freiheitlichen sei eine verlorene Stimme. Die Koalition habe in den letzten vier Jahren
sehr gut funktioniert, betonte der Parteiobmann.

Wirtschaftskammerpräsident Nettig verwies auf die
erfolgreiche Wirtschaftspolitik, die die Volkspartei fortsetzen wolle. Das Wachstum der Stadt sei gestiegen, die Arbeitsmarktdaten hätten sich verbessert, die Lehrlingsproblematik sei gelöst worden. Die zahlreichen Förderungen hätten einen Wirtschaftsboom ausgelöst, die Zahl der Gründungen habe sich verdreifacht, der Messestandort Wien konnte ausgebaut werden.

In der Kulturpolitik sei ein neuer Dialog eingeleitet worden, betonte Kulturstadtrat Marboe. Das Prinzip der bürgerlichen Kulturpolitik sei, mehr Kultur in der Politik und weniger Politik
in der Kultur. Er trete für eine Kultur ein, die alles darf, aber nichts muss. Er sei Anhänger einer offenen bürgerlichen Partei, aber mit klaren Standpunkten. Am Beispiel der Dreijahresverträge für Kunstschaffende zeigte Marboe auf, dass in der Kultur in den letzten Jahren eine größere Freiheit erreicht worden sei.

Klubobmann Prochaska betonte, er sei stolz darauf, dass seine Fraktion mit Zähigkeit und Beharrlichkeit seit 1996 das "Rote
Wien" zu Grabe getragen habe. Es sei gelungen, ein Ende der Verfilzung, der Stagnation, der ideologischen Ignoranz und der Bürokratie zu erreichen. Anhand des Demokratiepaketes, dass Kontrollrechte für Minderheiten ermöglicht, zeigte Prochaska die parlamentarische Kontrollinstanz seiner Fraktion auf. Es seien
Ziele erreicht worden, die vor 1996 noch undenkbar gewesen seien, wie etwa der symbolträchtige Beschluss, dass am 1. Mai U-Bahn, Straßenbahn und Autobus fahren, oder die Privatisierung der Bank-Austria, die Ausgliederung der Wiener Stadtwerke und die Begabtenförderung. (Schluss) fk/vo

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