Hinterholzer: NÖ-Angebot für neues BMW-Werk hatte Referenzcharakter

Parteipolitische Agitation für Wirtschaftsstandort NÖ eher schädlich

St. Pölten (NÖI) - Die Landesgesellschaft Eco Plus ist von der Bundesansiedlungsgesellschaft ABA (Austrian Business Agency) offiziell informiert worden, dass die beiden österreichischen Standortangebote für das geplante neue BMW-Werk - St. Pantaleon/NÖ und Wels/ÖO - nicht mehr weiterverfolgt werden, Dies teilte LAbg. Michaela Hinterholzer mit. Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann war von dieser Entscheidung bereits vorab durch ein Vorstandsmitglied von BMW telefonisch benachrichtigt worden.****

Allgemein wird erwartet, dass für das neue BMW-Werk ein deutscher Standort zum Zug kommt und BMW daher eine "patriotische" Entscheidung treffen wird. "Das niederösterreichische Standortangebot war, wie von einem maßgeblichen BMW-Vorstandsmitglied gegenüber Landesrat Ernest Gabmann telefonisch bestätigt wurde, auf Grund der sehr guten Infrastrukturvoraussetzungen des vorgesehenen Geländes im engeren Prüfungsverfahren unter fast 200 europäischen Bewerbern und hatte daher Referenzcharakter für den Top-Standort Niederösterreich", betonte Hinterholzer.

Kritik übte Hinterholzer an dem Politspektakel, das von sozialistischen Mandataren und Bürgermeistern in den der Region St. Valtentin-St. Pantaleon rund um die angestrebte BMW-Ansiedlung über Medien inszeniert wurde. "Dieses Polit-Hick-Hack war nicht nur entbehrlich, sondern wurde auch von Betriebsansiedlungsexperten sehr befremdet registriert. Internationale Investoren vom Schlage des BMW-Konzerns reagieren auf inkompetente politische Agitation sehr sensibel. Für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und seinen internationalen Ruf war dieses parteipolitische Theater daher eher schädlich", stellte Hinterholzer fest.

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