Bgm. LR Knotzer: Öffentlicher Druck für die Inbetriebnahme der Sicherheitsakademie wächst

Politischer Willkürakt ist Schildbürgerstreich in der Sicherheitspolitik Österreichs

St. Pölten, (SPI) - "Es freut mich persönlich und politisch, dass der öffentliche Druck für die Inbetriebnahme der modernsten sicherheitspolitischen Ausbildungseinrichtung in Europa - der Sicherheitsakademie in Traiskirchen - immer mehr wächst", kommentiert Traiskirchens Bürgermeister, LR Fritz Knotzer, den vorgestern gefassten einstimmigen Beschluss des FSG-Vorstands der Arbeiterkammer NÖ, dass die Sicherheitsakademie in Traiskirchen - so wie vorgesehen - in Betrieb gehen soll. Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen fordern Innenminister Strasser eindringlich auf, seine wirtschaftlich und sicherheitspolitisch nicht nachvollziehbare Entscheidung, die Ausbildung der jungen Polizeioffiziere in die Wiener Marokkanerkaserne zu verlegen, noch einmal zu überdenken.****

"Ebenso wie AKNÖ-Präsident Josef Staudinger orte ich in der Entscheidung von Innenminister Strasser einen massiven Verlust für Niederösterreich. Die Region Baden und Umgebung büßt Hunderte Arbeitsplätze ein, den Steuerzahlern könnte dieser Willkürakt mehr als 300 Millionen Schilling kosten. Diese Politgroteske ist für Niederösterreich nicht akzeptabel. So wurden modernste Unterkünfte, Lehrinstitute, Lerneinrichtungen und Sportstätten für 150 Exekutivauszubildende geschaffen. Vor wenigen Wochen wurde die baubehördliche Benützungsbewilligung erteilt, was auch beweist, dass es keinerlei Baumängel gibt. Die Inbetriebnahme der fertigen Sicherheitsakademie darf weder aufgrund der Versäumnisse eines Innenministers Ernst Strasser, der vergessen hat, für Budget und Personal vorzusorgen, noch aufgrund parteitaktischer Winkelzüge scheitern. Die Sicherheitsakademie Traiskirchen darf nicht zu einem ‚300-Millionen-ÖVP-Mahnmal‘ von Verschwendung und politischer Ignoranz verkommen", so Bgm. LR Fritz Knotzer.
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