Blecha: Pensionsversicherungen informieren korrekt und legitim über Pensionshöhe

Pensionisten leiden unter Kaufkraftverlust - Pensionistenverband fordert volle Abgeltung der Teuerung

Wien (SK) Der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, wies den FPÖ-Vorwurf scharf zurück, wonach die Pensionsversicherungen "SPÖ-Propaganda" betreiben würden. Die Pensionsversicherungen seien verpflichtet, die Pensionsempfänger über deren neu festgelegte Pensionshöhe zu informieren. "Mit diesem Schreiben erhalten die PensionistInnen schwarz auf weiß die durch Regierungsmaßnahmen verursachte, großteils geringere Pensionshöhe mitgeteilt", so Blecha gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Grund für die Pensionskürzungen seien die volle Besteuerung von Unfallrenten, die Kürzung bzw. Streichung des Pensionistenabsetzbetrages sowie die Erhöhung des "Pensionssicherungsbeitrages" bei den öffentlich Bediensteten. Blecha: "Schuld an den Pensionskürzungen sind nicht jene, die das mitteilen, sondern jene, die sie verursachen!" ****

"Dass viele Pensionisten jetzt weniger Pension bekommen als im Vorjahr sei Grund für eine sehr schlechte Stimmung und heftige Proteste der älteren Generation gegen die Seniorenpolitik der Regierung. Viele fühlen sich betrogen", berichtete Blecha von Reaktionen zahlreicher empörter Anrufer beim Pensionistenverband.

Überdies stelle die "völlig unzureichende Pensionsanpassung" von lediglich 0,8 Prozent und eine unzureichende Einmalzahlung bei einer Inflationsrate von 2,3 Prozent einen enormen Kaufkraftverlust der rund zwei Millionen PensionistInnen dar. Der Pensionistenverband Österreichs fordert daher die "volle Abgeltung der Teuerung und die von der Regierung versprochene und längst fällige Anhebung des Pflegegeldes". (Schluss) wf/mp

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