AK Tumpel gegen neue Belastungen für Autofahrer

AK Kritik: Finanzminister "melkt" Versicherungen und diese wälzen Mehrkosten auf die Autofahrer ab

Wien (AK) - Scharfe Kritik am den neuen Belastungen der Autofahrer übte heute, Donnerstag, AK Präsident Herbert Tumpel. Die Versicherungen wollen die Kfz-Haftpflicht deutlich verteuern und die Prämien und Selbstbehalte für Kasko-Versicherungen drastisch erhöhen. "Der Grund für diese neuen Belastungen der Autofahrer sind aber weniger die angeblich zu niedrigen Prämien schuld", sagt Tumpel, "sondern der Finanzminister, der sich von den Versicherungen Milliarden holt ." Und die Versicherungen, kritisiert Tumpel, geben die Mehrkosten ungefiltert an die Autolenker weiter. Außerdem, sagt Tumpel, würden die Autolenker mit ihren Versicherungsprämien bereits jetzt Lkw und Taxis quer subventionieren. Die Lkw- und Taxi-Versicherungsbeiträge sind nicht kostendeckend. "Für die hohen Schäden bei Lkw und Taxis zahlen die Autofahrer mit hunderten Millionen Schilling mit", sagt Tumpel, "es kann nicht sein, dass für alles und jedes die Autofahrer die Zeche zahlen." ****

Binnen weniger Monate wollen die Versicherungen die Kfz-Haftpflicht verteuern und auch die Prämien und Selbstbehalte für Kasko-Vericherungen drastisch erhöhen. Argumentiert wird mit dem schlechten Schadensverlauf. Der tatsächliche Grund ist für AK Präsident Herbert Tumpel aber der Belastungskurs des Finanzministers:
Die Versicherungen können ihre Schadensrückstellungen seit 1. Jänner nicht mehr von der Steuer absetzen. Die Folge: Mehrkosten in Milliardenhöhe. "Und diese Mehrkosten wälzen die Vericherungen vorsorglich gleich auf die Autofahrer ab", kritisiert Tumpel. Diese Prämienerhöhungen lehnt der AK Präsident massiv ab. Die Autolenker würden durch die seit Juni verteuerte Kfz-Steuer und die höheren Preise für die Vignette ohnehin schon über Gebühr belastet. "Es kann nicht sein, dass automatisch, wenn der Finanzminister mehr Geld braucht, immer die Autofahrer zur Kasse gebeten werden", sagt Tumpel.

Bereits jetzt, sagt Tumpel, würden die Pkw-Lenker mit ihren Versicherungsprämien die Schäden von Lkw und Taxis mit finanzieren. "Lkw und Taxis haben deutlich mehr Schäden als die Pkw-Lenker", sagt Tumpel, "sie zahlen dafür aber nicht mehr Versicherung." Tatsächlich kommen dafür die Pkw-Lenker jährlich mit hunderten Millionen Schilling aus ihren Prämien auf. Der AK Präsident fordert die Versicherungen auf, offenzulegen, welchen Anteil Lkw und Taxis an den Schäden selbst zahlen und welchen Anteil die Pkw-Lenker mit ihren Prämien quer subventionieren. "Auf Österreichs Straßen muss endlich Kostenwahrheit herrschen", sagt Tumpel.

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