ORF-Sonderwerbeerlöse nur 3,5 Prozent der Erträge

ORF zu tatsachenwidrigen Behauptungen in der "Kleinen Zeitung"

Wien (OTS) - Im Artikel "ORF: Von Quoten-Junkies, Untaten und vom Salzamt" in der "Kleinen Zeitung" vom 18. Jänner 2001 wird die Behauptung aufgestellt, dass der ORF 16 Prozent seiner Gesamteinnahmen unter dem Titel "Schleichwerbung" erlöse und dann "zurechtföhne". Wörtlich heißt es in dem Artikel: "Was man früher so treffend Schleichwerbung nannte, wird heute im diskreten Mandarin der Branche als Product-Placement, Sponsoring, Sonderwerbeform oder - besonders gern im ORF - als Produktionskostenzuschuss zurechtgeföhnt." Dazu stellt der ORF fest:

Es gibt im ORF keine "Schleichwerbung"; die vom Autor des Artikels genannten Erlöse sind Erlöse aus Werbemaßnahmen, deren Inhalt und Umfang sogar freiwillig mit dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) festgelegt wurde. Auch die "Kleine Zeitung" hat als VÖZ-Mitglied diesen Schritt mitgetragen. Diese sogenannten Sonderwerbeerlöse betrugen im Jahr 1999 nicht 16 Prozent, sondern 3,5 Prozent der Umsätze: Damit wurde der mit dem VÖZ für 1999 vereinbarte Rahmen für Sonderwerbeerlöse erheblich unterschritten.

Die im Jahresabschluss 1999 angeführten 16,5 Prozent sonstigen Erträge entfallen vor allem auf internationale Programmverkäufe, Erträge für technische Hilfeleistungen und sonstige betriebliche Erträge.

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