Häupl und Rieder eröffnen Vienna School of Clinical Research

Wien als "Center of Excellence" in der biomedizinischen Forschung

Wien, (OTS) Am Donnerstag stellten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder im
Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der Firma Eli Lilly und der Universität Wien die neu gegründete "Vienna School of Clinical Research (VSCR)" vor. Diese Post-Graduate-Ausbildungsstätte für Mediziner aus Mittel- und Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika bietet künftig auf Basis eines regelmäßigen Kurs- und Fortbildungsangebotes eine umfassende Bildungspalette in Sachen Klinische Forschung. Besondere Bedeutung erlangt die Bildungseinrichtung durch die enge und institutionalisierte Kooperation mit Institutionen in Mittel, Ost-Mittel- und Osteuropa.

Bisher wurde die Vienna School of Clinical Research von der Stadt Wien mit rund 6,6 Millionen Schilling gefördert, was den Betrieb für drei Jahre sichert und 300 Forschern und Ärzten ihre Fortbildung in Wien ermöglicht.

Gemeinsam mit Häupl und Rieder nahmen am Pressegespräch Univ.Prof. Dr. Hans-Georg Eichler, Universitätsklinik Wien, Institut für klinische Pharmakologie, Univ.Prof. Dr. Heinrich Klech, Aera Medical Director Eli Lilly, Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, sowie Allan Weinstein, Vice President von Intercontinental Medical und Regulatory Affairs Eli Lilly, teil.****

Das Ausbildungsangebot der VSCR umfasst sechs bis acht Kurse pro Jahr, die jeweils zwischen drei und fünf Tagen dauern und mit einer Prüfung abschließen. Ein Kurs ist auf maximal 30 Teilnehmer beschränkt, die über einen medizinischen Hochschulabschluss verfügen müssen. Neben allgemeinen Basiskursen werden unter anderem Workshops zu Fragen der Pharmaökonomie, Patientenauswahl oder der Ethik in der klinischen Forschung durchgeführt. Themenspezifische Seminare zur Kardiologie, Endokrinologie oder Onkologie runden den Lehrplan ab.

Die VSCR hat sich zum Ziel gesetzt, Wien als "Center of Excellence" in der biomedizinischen Forschung zu positionieren. Darüber hinaus wird eine Anerkennung des Trainingsprogrammes durch die Europäische Union angestrebt. Damit soll die VSCR eine der führenden postgradualen Ausbildungen für klinische Forscher in Mittel- und Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika werden.

Die Partnerinstitutionen der VSCR sind die Universität Wien, die Karls Universität Prag, die Semmelweis Universität in Budapest, die Russische Akademie der Wissenschaften, die Universität Zagreb, die Medizinische Universität Danzig sowie die Hacettepe Universität Ankara.

Wien unumstrittenes Biotech-Zentrum Österreichs

Schon früh bemühte sich Wien um die Förderung biotechnologischer Forschung und Anwendung. Heute ist die Bundeshauptstadt dadurch das österreichische Zentrum der Biotechnologie. Allein seit 1997 wurden in Wien fast zwanzig neue Firmen im Biotech-Bereich gegründet oder haben sich hier angesiedelt. Allein im Jahr 2000 hat Wien solche jungen
Unternehmen mit 50 Millionen Schilling gefördert.

Direktes Ergebnis dieser Schwerpunktsetzung ist auch das Engagement der Stadt Wien im Wege des Wirtschaftsförderungsfonds beim Businessplanwettbewerb "Best of Biotech", der am 18. Jänner
in Wien gestartet wurde und sich an österreichische, slowenische, ungarische, tschechische und slowakische Unternehmen und Institutionen im Bereich der Biotechnologie richtet. Ziel des Wettbewerbs ist unter anderem, Anreize für Vermarktungsideen innovativer Forschung zu schaffen, "start ups" im Bereich Life Science zu erleichtern und für eine positives Klima gegenüber der Biotechnologie in der Öffentlichkeit zu sorgen. Informationen zu "Best of Biotech" auf www.bestofbiotech.at/ , bei der Hotline +43-1-216 52 93-366 oder unter e-mail: bob@bestofbiotech.at (Schluss)
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