LR Stemer: Jedes verletzte Kind ist eines zu viel!

Verkehrserziehung hilft, die Unfallzahlen mit Kindern zu senken

Bregenz (VLK) - Die Zahl der Schulwegunfälle ist in den
letzten Jahren annähernd gleich geblieben, zugenommen haben
aber die Verkehrsunfälle, bei denen Kinder verletzt wurden.
"Jedes verletzte Kind ist eines zuviel", betont
Schullandesrat Siegi Stemer, "darum ist die umfassende Verkehrserziehung und die Achtsamkeit aller, die auf den
Straßen unterwegs sind, so wichtig." Die Zahlen der kürzlich präsentierten Unfallstatistik müssen ein neuer
Motivationsschub für Lehrer, Eltern und alle
Verkehrsteilnehmer sein, so Stemer. ****

"Durch das Vorbild der Eltern und die flächendeckende Verkehrserziehung lernen Kinder das richtige Verhalten auf Verkehrswegen", erläutert Landesrat Stemer. Trotzdem sei es notwendig, dass sich alle Verkehrsteilnehmer mit Verantwortungsbewusstsein, Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr bewegen. Stemer verweist auf die umfangreiche Verkehrserziehungs-Aktivitäten in Vorarlberg.

Bereits in der Volksschule ist die Verkehrserziehung verpflichtender Bestandteil des Unterrichts in allen Klassen.
In der 5. und 9. Schulstufe gibt es unverbindliche Übungen,
die durch zahlreiche Projekte ergänzt werden, zB.:
- Sicherheitsreflexschärpen für Kindergärten, Volksschulen
und Sonderschulen
- Aktion "Hallo Auto" (Einschätzung des Bremsweges)
- Aktion "Top Rider" (Toter Winkel, Bremsverhalten auf dem
Fahrrad)
- ÖAMTC Fahrrad Landesbewerb "Wer ist Meister auf zwei
Rädern?"
- Verkehrssicherheitsaktion "TRIXI" (Toter Winkel bei LKW)
- Unfallverhütungsaktion für Zweiradfahrer
- Woche der Verkehrssicherheit mit Gurtenaktion
- Mobile Tempoanzeigen
- Erste-Hilfe-Kurse mit 2.655 Schülerinnen und Schülern
- Aktion "Sehen und gesehen werden"
- Kindersitzaktion "Känguru"
- Geschicklichkeitsparcours "Rolli"
- Buslehrfahrten
- Fahrradüberprüfungsaktionen durch ÖAMTC und ARBÖ
- Aktion "Zebrastreifen"
- Trainingskurse für Inline-Skater

Die freiwillige Radfahrprüfung wird an Vorarlbergs
Volksschulen praktisch flächendeckend durchgeführt. Zur Vorbereitung auf die Prüfung stehen den Schülerinnen und
Schülern die Verkehrsübungsplätze Bludenz und Feldkirch zur Verfügung.

Exekutive, Eltern- und Schülerlotsen sorgen für Sicherheit
auf den Schulwegen. Im vergangenen Schuljahr waren 176
Elternlotsen und 562 Schülerlotsen im Einsatz. Landesrat
Stemer: "Deren Engagement verdient ein besonderes
Dankeschön."

98 Schulen haben im vergangenen Jahr an der Aktion "Minus
10 Prozent" teilgenommen, die eine Dokumentation aller Verkehrserziehungsaktionen in Vorarlberg ist und den Schulen
die Chance bietet, attraktive Preise zu gewinnen.

Nähere Auskünfte zu den Aktionen im Rahmen der Verkehrssicherheit erteilt das Verkehrserziehungsreferat des Landesschulrates (Telefon 05574/4960-56).
(gw,nvl)

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