Kopietz fordert FPÖ und ÖVP zu mehr Gelassenheit auf

Blauschwarze Bundesregierung ist richtiger Adressat für FPÖ-Angstparolen

Wien (SPW) "FPÖ und ÖVP sollten sich die so offensiv zur Schau gestellte scheinbare Gelassenheit des Herrn Schüssel zum Vorbild nehmen und ihr aufgeregtes Herumgegackere wegen des Wahltermins für die Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl beenden", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Mittwoch die zahlreichen Wortmeldungen von FPÖ- und ÖVP-PolitikerInnen. Interessant sei auch, dass gerade diejenigen, die bisher immer behauptet hätten, es handle sich lediglich um regionale Wahlen ohne jeglichen Belang für die Bundespolitik, nun als Erste zum Thema Wiener Wahlen Stellung nehmen, so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. "Tatsache ist, dass sowohl FPÖ als auch ÖVP schon vor vielen Wochen mit dem Wahlkampf begonnen haben. Und Herrn Kabas möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, dass er es war, der noch im September 2000 gefordert hatte, ‚die Karten in Wien noch 2000 neu zu mischen‘", so der SPÖ Wien-Landesparteisekretär. ****

"Es ist zwar verständlich, dass die Freiheitlichen angesichts der sich abzeichnenden Wahlschlappe nervös werden, aber das muss ja nicht unbedingt mit Realitätsverlust und Tatsachenverdrehung einhergehen", zeigte sich Kopietz amüsiert über eine Aussendung von Noch-FPÖ-Wien-Klubobmann Kabas. Die FPÖ könne ohnehin froh sein, dass nicht erst im Herbst gewählt werde, denn dann würde die Niederlage noch vernichtender ausfallen. Auch wenn die Freiheitlichen es nicht wahr haben wollten, so könne Bürgermeister Häupl auf eine äußerst erfolgreiche Bilanz der vergangenen Legislaturperiode verweisen. Wien zähle nicht nur zu den sichersten sondern auch zu den umweltfreundlichsten Großstädten der Welt. Im übrigen entscheide die Wiener SPÖ über etwaige Koalitionen nach der Wahl, wobei sowohl Volkspartei als auch Grüne als Koalitionspartner in Frage kämen. "Für die Angstmacherparolen der Freiheitlichen ist nicht Wien der zuständige Adressat, sondern die blauschwarze Bundesregierung: Sowohl für die Zuwanderung als auch für eine Freigabe von Drogen ist die blauschwarze Bundesregierung zuständig", machte Kopietz die FPÖ abschließend auf ihren Irrtum aufmerksam. (Schluss) gd

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