Schasching fordert Gender Mainstreaming in allen Ministerien

"Frauen müssen auch im Sport mehr gefördert werden"

Wien (SK) Die Durchsetzung der Ziele des Gender Mainstreaming in allen Ministerien forderte heute die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Beate Schasching im Rahmen der aktuellen Ausprache mit Frauenminister Haupt im Gleichbehandlungsausschuss. "Die Bundesregierung betont bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihre Bereitschaft, Gleichstellung für Frauen zu gewährleisten, allerdings fehlt mir bisher jeder Anhaltspunkt, wie sie dies auch in ihrem eigenen Bereich durchsetzen wollen", erklärte Schasching, die in diesem Zusammenhang auch darauf hinwies, dass im öffentlichen Bereich Frauen in Führungspositionen noch immer in der Minderheit sind. ****

Die Schlechterstellung von Frauen im Sport prangerte Schasching heute erneut an. Im Gleichbehandlungsausschuss forderte Schasching Maßnahmen von Frauenminister Haupt ein. Frauen fänden eine massiv schlechtere Situation im Sport als männliche Kollegen vor. Ihre Trainigsbedingungen, die Preisgelder, ihre soziale Absicherung seien zumeist in keiner Weise mit jenen von männlichen Sportlern zu vergleichen.
"Männliche Leistung wird stärker gefördert und höher belohnt. Der Frauenminister ist gerade im Bereich des Sportes gefordert, hier die Ziele des Gender Mainstreaming durchzusetzen", betonte Schasching, die in diesem Zusammenhang den ausstehenden Förderungsplan für Sportlerinnen und Trainerinnen einforderte. (Schluss) wf/mm/mp

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