Euthanasie ist legalisierter Mord

ÖCV fordert umfassende Information der Bevölkerung

Wien (OTS) - Die in den letzten Wochen geführte Diskussion über die Euthanasie zeigt für den Österreichischen Cartellverband einen sehr bedenklichen Zustand unserer Gesellschaft.

Die Tötung von sogenannten "lebensunwerten" Leben hätte es schon im Dritten Reich gegeben und sei nur eine andere Beschreibung für legalisierten Mord, so Klaus Steinwender, Präsident des ÖCV. Auch die "Tötung auf Verlangen", beispielsweise bei unheilbar Kranken, ist kategorisch abzulehnen, so der Präsident des katholischen Cartellverbandes, da sich die Gesellschaft nicht anmaßen sollte in die göttliche Schöpfung einzugreifen und "unmenschliches durch Menschen am Menschen" durchzuführen .

Steinwender: "Durch den Fall dieser moralischen Schranke wird das Tor zur Tötung schwerst Behinderter, die sich möglicherweise nicht selbst über diese Frage äußern können, geöffnet. Eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung zu diesem Thema mit seinen vielfältigen Aspekten ist unbedingt notwendig!" Die Gefahr die durch die Einführung von Euthanasie entstehe ist einfach zu groß. Als humane und zu unterstützende Alternative zur Euthanasie wäre die Hospizbewegung zu erwähnen, die dem Menschen ein würdiges Sterben ermöglicht.

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