Blecha: Blau-Schwarz macht Pensionen weniger wert

Volle Teuerungsabgeltung gefordert

Wien (SK) Zur neu aufgeflammten Pensionsdebatte nahm Mittwoch der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Stellung und bezeichnete die 0,8-prozentige Pensionserhöhung bei einer Inflation von 2,3 Prozent als "völlig unzureichend". Blecha forderte die volle Abgeltung der Teuerung und die von der Regierung versprochene längst fällige Anhebung des Pflegegeldes.

Blecha empört: "Die PensionistInnen wurden mit 0,8 Prozent abgespeist, der für Ende Februar angekündigte 'Wertausgleich' durch eine Einmalzahlung ist völlig unzureichend!" Diese Regelung führe überdies zu einer Pensionskürzung, weil die Einmalzahlung die Basis der Pensionen für weitere Anpassungen nicht erhöht.

Beim Pensionistenverband laufen seit Tagen die Telefone heiß, aufgebrachte und empörte Senioren protestieren gegen die Pensionskürzungen", so der Seniorenvertreter. Blecha erinnerte daran, dass der PVÖ in einer Unterschriftenaktion 208.495 Unterstützungserklärungen für die Forderung nach voller Teuerungsabgeltung gesammelt und an Sozialminister Haupt überreicht hatte.

Die BeamtenpensionistInnen erwartet 2001 überhaupt eine "Nullerhöhung". Die 0,8 Prozent Pensionsanpassung kommen durch die Anhebung des "Pensionssicherungsbeitrages" (ebenfalls 0,8 Prozent) überhaupt gar nicht zum tragen, kritisiert Blecha abschließend. (Schluss) ml/mm

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