Leitl zu Regierungs- und Wirtschaftsgesprächen in Belgrad

Treffen u.a. mit Präsident Kostunica und Premierminister Djindjic - Österreichs Außenhandel mit Jugoslawien steigt rasant an

Wien (PWK044) - Am Donnerstag, dem 25. Jänner, reist der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, an der Spitze einer dreißigköpfigen Wirtschaftsdelegation zur Intensivierung der bilateralen Wirtschaftskontakte nach Belgrad. Am Programm stehen Gesprächstermine mit dem Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien Vojislav Kostunica und Premierminister Zoran Djindjic. Ebenso trifft Leitl mit weiteren hochrangigen Regierungsvertretern wie dem serbischen Vizepremier Nebojsa Covic, dem Gouverneur der Nationalbank Mladjan Dinkic, dem Außenwirtschaftsminister Goran Pitic, dem Wirtschaftsminister Miroljub Labus sowie dem Wirtschaftskammerpräsidenten Mihailo Milojevic zusammen. "Jetzt werden in Jugoslawien die Weichen für Reformen im Sinne einer konkurrenzfähigen Wirtschaft, politischer Transparenz und des Vorantreibens der West-Integration gestellt. Die österreichische Wirtschaft, die seit jeher über enge Beziehungen zu Jugoslawien verfügte, ist an einer guten Zusammenarbeit von Beginn des neuen Kurses weg sehr interessiert und bietet mit dieser Reise ihre persönliche Unterstützung an", erklärt Leitl.

Während die österreichischen Exporte in die Bundesrepublik Jugoslawien von 1997 bis 1999 von 2,7 Mrd Schilling auf 1,9 Mrd zurückfielen, verzeichneten diese 2000 wieder einen sprunghaften Anstieg: von Jänner bis Oktober um über 50 Prozent auf 2,1 Mrd Schilling. Auch die Importe aus Jugoslawien erholen sich allmählich und nahmen in den gleichen Monaten um 33 Prozent zu. "Die Aufbruchsstimmung zeigt sich auch anhand ständig steigender Zahlen von Anfragen österreichischer Firmen sowohl an unserer Außenhandelsstelle in Belgrad als auch im Länderreferat Jugoslawien der Wirtschaftskammer Österreich in Wien", berichtet Leitl. "Die internationale Staatengemeinschaft, vor allem die EU, will mit Hilfe des 'Stabilitätspaktes für Südeuropa' zum wirtschaftlichen Aufschwung und zur politischen Stabilität in der Region beitragen und Jugoslawien wieder in den Europäischen Staatenverbund integrieren. Der Außenhandel Jugoslawiens wird daher in der nächsten Zeit einen kräftigen Schub erfahren."

Um auf diese neuen Vorzeichen rasch zu reagieren, hat die WKÖ heuer ein spezielles Aktionsprogramm zur Marktbearbeitung Serbiens für österreichische Unternehmen gestartet. Die morgige Belgrad-Reise ist ein wesentlicher Teil davon, der Mitte Februar eine allgemeine Wirtschaftsmission als operativer follow-up folgen wird. (Ne)

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