Sozialversicherung: Bures wirft FPÖ kalten Griff nach der Macht vor

FPÖ-Forderung dreist und unverschämt

Wien (SK) Als "kalten Griff nach der Macht" bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Mittwoch die neuerlichen Attacken von Vizekanzlerin Riess-Passer auf den Präsidenten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Hans Sallmutter. Die von den Freiheitlichen geplanten personellen Änderungen seien umso dreister und unverschämter, als die FPÖ bei den letzten Arbeiterkammerwahlen massive Verluste erlitten habe, so Bures. Riess-Passer, die heute auch die Selbstverwaltung in Frage gestellt hat, verfolge offenbar das Ziel, staatliche Kommandostrukturen einzurichten. ****

"Dass, was die FPÖ hier betreibt, ist reinster Postenschacher", sagte Bures im Zusammenhang mit der von der FPÖ angedachten Entsendung von FPÖ-Sozialsprecher Gaugg ins Präsidium des Hauptverbands. Dass die diesbezüglichen Überlegungen schon weit gediehen seien, unterstreiche die ziemlich realitätsferne Aussage des Sprechers von Sozialminister Haupt, der Gaugg als "exzellenten Arbeitnehmervertreter" bezeichnet hatte. Dieser Beurteilung könne sie sich jedenfalls nicht anschließen, betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. "Ich bezweifle stark, ob Gaugg die notwendige Qualifikation aufbringt", so Bures abschließend. (Schluss) ps

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