Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stellt fest: Regelung bei Notstandshilfe durch Erlass klargestellt

Wien (OTS) - Durch das Zusammenspiel der neuen Nettoersatzrate und der Nichtvalorisierung der Notstandshilfe ab dem 1.1.2001 hat sich in der Praxis herausgestellt, dass es im Fall von Langzeitarbeitslosen (mindestens 6 Jahre ununterbrochene Arbeitslosigkeit) zu einer Verringerung der Notstandshilfe kommen kann. Obwohl durch neue Richtlinien beim AMS besondere Bemühungen für die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess gerade von Langzeitarbeitslosen forciert werden, soll durch einen Erlass des Wirtschafts- und Arbeitsministerium klargestellt werden, dass die Nichtvalorisierung erst ab dem 1.1.2001 wirksam wird und rückwirkende Einschnitte bei der Notstandshilfe nicht schlagend werden.

Die Nichtaufrechterhaltung der Valorisierung sollte einerseits den Anreiz zu einem Wiedereintritt ins Erwerbsleben erhöhen und andererseits verhindern, dass durch Jahre bzw. jahrzehntelange Arbeitslosigkeit die Notstandshilfe höher ist als je ein Aktivbezug war.

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