Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer verleiht das Zertifikat "Entsorgungsfachbetrieb" - der freiwilligen Qualitätsinitiative der Entsorgungswirtschaft

Wien (OTS) - Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb, kurz "EFB", basiert auf dem Qualitätsbekenntnis und der freiwilligen Selbstverpflichtung der Entsorgungsbranche. Durch die Schaffung dieses objektiven und adäquaten Qualitätssiegels, das die Verlässlichkeit der Dienstleistung, die zu ihrer Erfüllung notwendige Ausbildung des Personals und die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften in Entsorgungsfirmen dokumentiert, wird dem Wunsch aber auch der Forderung nach mehr Deregulierung und Selbständigkeit der Unternehmen entsprochen.

Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer verleiht am Mittwoch, dem 24. Jänner 2001, das Zertifikat "Entsorgungsfachbetrieb" an fünf weitere Unternehmen der Entsorgungswirtschaft. Im festlichen Rahmen des Marmorsaales im BMLFUW werden die Firmen "Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH" und "r & k Verwertung GmbH" aus Niederösterreich und aus Vorarlberg die Unternehmen "Loacker Recycling GmbH", "Dockal Recycling Handels Ges.m.b.H." und "OEKOTECH Recycling GmbH" ausgezeichnet. Bisher wurde das Zertifikat "Entsorgungsfachbetrieb" an die Unternehmen "Abfall-Verwertung-Entsorgung Ges.m.b.H. (AVE)", "Johann Zellinger Ges.m.b.H.", "Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH & CoKG" aus Oberösterreich und an die burgenländische Firma "Oswald Hackl" verliehen, deren Vertreter bei der heutigen Überreichung als Gratulanten ebenfalls anwesend waren.

Dieser freiwilligen Selbstverpflichtung der Unternehmen folgt die Forderung an die zuständigen Ministerien und Behörden nach mehr Deregulierung und Selbständigkeit, sowie die Festlegung klarer, praxisbezogener und nachvollziehbarer Regelwerke als einen weiteren Schritt weg von behördlicher Reglementierung. In einem so sensiblen Bereich wie der Entsorgungswirtschaft wird dem durch das objektiv meßbare Gütesiegel "EFB" Rechnung getragen.

Das Qualitätsbewusstsein der Branche und die Wahrnehmung der Verantwortung der Unternehmen selbst gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber Unternehmungen, die nachweislich eine Entsorgungspflicht haben, lässt sich an der hohen Zertifizierungs- und Auditierungsbereitschaft der Entsorgungsbetriebe ablesen. Denn zu den bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme, die von Unternehmen durch Zertifizierungen bzw. Validierungen bereits eingeführt wurden, ergänzt der "Entsorgungsfachbetrieb " diese fachspezifisch: EN ISO 9000ff bzw. 14001 sowie die EMAS-Verordnung gelten allgemein für Betriebe des Produktions- und Dienstleistungsbereiches sowie verschiedene Branchen und auch für die Abfallwirtschaft.

Die Durchführung der Zertifizierung obliegt dem V.EFB, dem Verein zur Verleihung des Zertifikates eines Entsorgungsfachbetriebes, einer privatrechtlichen Organisation, die 1999 von seinen beiden Mitgliedern, dem VÖEB (Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe) und dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) gegründet wurde.

Die Entscheidung über die Zertifizierung, die Weiterführung, aber auch den Entzug des Gütesiegels "EFB" wird entsprechend eines strengen Bewertungssystems vom Beirat des V.EFB getroffen. Dieses Gremium setzt sich aus Experten zusammen, die alle einschlägigen Bereiche der Abfall- und Entsorgungsbranche repräsentieren, in das das Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, ebenso wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, Städte- und Gemeindebund, Ländervertreter sowie Vertreter der Trägerorganisationen eingebunden sind.

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