Unsinnige Diskriminierung durch neue ÖBB-Vorteilscard

Seniorenrat spricht sich gegen Änderung des Ermäßigungssatzes aus

Wien (OTS) - Aufgrund von Neuerungen im Bereich der ÖBB-Vorteilscard werden seit Jahresbeginn Seniorinnen und Senioren ganz heimlich, still und leise um 5 Prozent ihrer Ermäßigung gebracht.

Den erforderlichen Internet-Zugang um auch weiterhin in den vollen Genuß der 50 Prozent Ermäßigung bei Bahnkarten zu kommen, haben derzeit nur wenige Senioren und auch Fahrkartenautomaten sind nicht überall und für alle Strecken verfügbar.

Diese Änderungen stellen eindeutig eine Benachteiligung vor allem älterer Bahnkunden dar und werden vom Österreichischen Seniorenrat, der gesetzlich anerkannten Interessenvertretung für Senioren, auf das Entschiedenste abgelehnt.

Das Präsidium des Österreichischen Seniorenrates, daß am 23. Jänner 2001 getagt hat, protestiert gegen die Veränderungen bei der Vorteilscard für Senioren.

Präsident Blecha nannte die Neuregelungen eine "unsinnige Diskriminierung" älterer Menschen und Präsident Knafl forderte baldige Gespräche mit dem Vorstand der ÖBB, da bislang keinerlei Dialog über die Reduktion der Ermäßigung geführt wurde.

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