"trend": Wiener Städtische-Chef Sellitsch in Interview

Gewinneinbruch und Klage gegen neue Versicherungssteuer

Wien (OTS) - Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) der Wiener Städtischen Versicherung ist im Vorjahr, nach einer Halbierung von 748 auf 418 Millionen Schilling im Jahr 1999, erneut um rund 50 Prozent eingebrochen, gibt Generaldirektor Siegfried Sellitsch im Gespräch in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Trend bekannt. Grund dafür seien - neben niedriger Börsekurse für österreichische Aktien im Besitz der Städtischen - auch bilanzielle Vorsorgen für die von der Bundesregierung neu beschlossene Besteuerung der Rücklagen der Versicherungen. Wie Sellitsch in dem Interview weiters ankündigt, wird das betreffende Gesetz vor dem europäischen Gerichtshof wegen Verfassungswidrigkeit bekämpft werden. Trotz des schlechten Ergebnisses bei der Städtischen sieht Sellitsch allerdings keinen Grund, das Tempo bei der nach wie vor erfolglosen Suche nach einem strategischen Partner zu erhöhen. Ändern jedoch will er die Stoßrichtung: Statt eines einzigen großen Partners sollen nun mehrere kleine europäische Mitbewerber für die zum Verkauf stehenden 25 Prozent des Institutes gewonnen werden.

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