SP-Ludwig: Skandalöses Vorgehen von Anti-Abtreibungsaktivisten gegen Abtreibungsklinik

Rechte der Frauen dürfen nicht angetastet werden.

Wien (SPW) Als "skandalös" bezeichnete die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig am Dienstag die Vorgehensweise seitens eines Anti-Abtreibungsaktivisten gegenüber einer Abtreibungsklinik im Wien Leopoldstadt. Einem "Der Standard"-Bericht zufolge, hat ein bekannter Pro-Life-Aktivist die Wohnung, in der die Abtreibungsklinik eingemietet ist, gekauft und versucht nun, mit Hilfe der Anwaltskanzlei Böhmdorfer Gheneff, das Mietverhältnis gerichtlich aufzukündigen. Die Argumentation, die Klinik würde das friedliche Zusammenleben mit den anderen Mietern verleiden, weil Frauen unter Schmerzen und Weinkrämpfen zusammenbrächen, ist für Ludwig "an den Haaren herbeigezogen". Vielmehr würden Frauen auf ihrem Weg in eine Abtreibungsklinik von militanten Gegnern der Fristenregelung belästigt und bedroht, so die Frauensprecherin der SPÖ Wien. ****

"Interessant und bezeichnend", so die Frauensprecherin der SPÖ Wien weiter, sei, dass die Kanzlei Böhmdorfer Gheneff als "juristische Lanze" gegen die Abtreibungsklinik fungiere. "Die Wiener SPÖ-Frauen werden auch in Zukunft vehement für die Rechte der Frauen eintreten. Daher werden wir auch jegliche Versuche der blauschwarzen Bundesregierung und ihrer Handlanger, die Fristenregelung anzutasten, verhindern", kündigte Ludwig abschließend an. (Schluss) gd

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