Mitterlehner zu Zuwandererquote: "Richtiger, aber nur punktueller Schritt"

Generalsekretär-Stellvertreter der WKÖ urgiert zukunftsträchtige Politik am Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte: Kombination von Ausbildung und Zuwanderung

Wien(PWK041) "Mit der Neuregelung der Zuwandererquote für IT-Spezialisten wird ein richtiger, aber letztlich nur punktueller Schritt in die richtige Richtung gesetzt." Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, ist zwar "mit jeder IT-Fachkraft zufrieden, die unsere Mitglieder mehr bekommen. Die Aufstockung der Spezialkräfte innerhalb der Zuwandererquote wird allerdings vermutlich nicht ausreichen, um den dringend notwendigen Mehrbedarf an IT-Spezialisten, den die heimischen Betriebe haben, abzudecken. Konservativ geschätzt, wird für die nächsten 3 Jahre bei kontinuierlicher konjunktureller Entwicklung mit einem Bedarf von mindestens 10.000 IT-Kräften gerechnet."

Mitterlehner urgiert daher eine vernünftige zukunftsorientierte Politik im IT-Bereich, die sicherstellt, dass einerseits durch eine forcierte Aus- und Weiterbildung die nötigen Fachkräfte aus dem Inland den österreichischen Betrieben zur Verfügung gestellt werden. Andererseits müßte jedoch auch eine mittel- bis langfristige Planung sicherstellen, dass der erhöhte Bedarf an IT-Fachkräften auch vermehrt durch ausländische Spezialisten abgedeckt werden kann, solange zuwenig inländische Spezialisten zur Verfügung stehen. Mitterlehner: "Die Wirtschaftskammer Österreich zeigt mit ihrer Stipendienaktion für angehende IT-Studenten, dass sie auch selbst alles tut, um genügend österreichische Fachkräfte auszubilden. Ziel muss jedenfalls sein, genügend IT-Spezialisten für die Betriebe zur Verfügung zu haben. Es kann nicht sein, dass wegen fehlender Arbeitskräfte Aufträge verloren gehen." (RH)

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