LHStv. Schlögl: Gutes Gesprächsklima beim ersten Landes-Rettungsgipfel

Wirtschaftliche Grundlagen der Rettungsorganisationen sichern

St. Pölten, (SPI) - Der heute auf Initiative von Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl im NÖ Landhaus stattgefundene Rettungsgipfel mit Vertretern des Landes, der Rettungsorganisationen sowie der Gemeindevertreterverbände fand in einem "guten, konstruktiven und entgegenkommenden Klima statt", so NÖ Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl. Die Rettungsorganisationen hatten erstmals die Möglichkeit, ihre Sorgen betreffend der finanziellen Situation umfassend darzulegen und mit den Vertretern des Landes, LHStv. Schlögl und Finanzlandesrat Sobotka, sowie den Gemeindevertreterverbänden ihre Forderungen zu erörtern.****

Konkrete Einigung in der heutigen Sitzung gab es betreffend einer vom Land und den Gemeindevertreterverbänden in Auftrag zu gebende externe Strukturanalyse der Rettungsorganisationen, nach deren Auswertung klargelegt ist, ob und in welcher Form seitens des Landes und der Gemeinden zusätzliche Unterstützungen möglich sind. Gleichzeitig wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Ziel aller Beteiligten ist es, bis Mitte dieses Jahres eine Lösung zu finden, die von allen mitgetragen wird.

"Tatsache ist nämlich, dass die Rettungsorganisationen vielfach unverschuldet in eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation gedrängt wurden. So wurde ihnen von den Versicherungsanstalten die Entschädigungen für Krankentransporte gekürzt, was indirekt auf die sozialpolitischen Kürzungen im Budget des Bundes zurückzuführen ist. Im Rahmen des vom Innenministerium umgesetzten Zivildienerkürzungsprogramms erhalten sie nicht nur weniger Personal, sie müssen auch mehr Geld an den Bund abliefern. Für all das können die Rettungsorganisationen nichts dafür. Sie sind aber als wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitswesens aus der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht mehr wegzudenken, ja ohne sie wäre der heutige Standard weder finanzierbar, noch aufrechtzuerhalten. Unsere Rettungsorganisationen, wo sich Tausende Freiwillige jeden Tag im Dienste der Gesellschaft und der Mitmenschen engagieren, brauchen Hilfe", so LHStv. Schlögl.
(Schluss) fa

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