Eine zukunftsorientierte Lösung für das Montafon

LH Sausgruber und LR Bischof informierten über das künftige Gesundheits- und Sozialzentrum in Schruns

Bregenz (VLK) - In der Frage des neuen Sozial- und Gesundheitszentrums für das Montafon ist eine "vernünftige
und zukunftsorientierte Lösung" gefunden worden, teilten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Hans-Peter
Bischof heute, Dienstag, im Pressefoyer mit. Nachdem sich die Gemeinden der Region für die St. Anna-Hilfe als Träger des Sozialzentrums entschieden haben, wurde mit diesem Partner
eine gemeinsame Bauausführung vereinbart. ****

Als optimale Lösung wurde von Seiten des Landes stets eine Zusammenführung der hospitären und der sozialen Versorgung angesehen. Deshalb wurde nun entschieden, dass die St. Anna-
Hilfe in Schruns das Sozialzentrum errichtet und die Krankenhaus-Betriebsgesellschaft auf einem angrenzenden
Grundstück das Gesundheitszentrum baut. Die beiden Gebäude
werden durch eine Spange, wo Gemeinschafts- und
Verwaltungsräume untergebracht sind, eine bauliche Einheit.

Laut Landesrat Bischof basiert diese Lösung auf einer
tiefen Vernetzung des Gesundheitszentrums mit dem von der St. Anna-Hilfe gesicherten stationären Pflegeauftrag für die
Region. Das hat nicht zuletzt wirtschaftliche Vorteile.
Bischof: "Die Investitionskosten können gegenüber dem früher geplanten Standort Maria Rast um die Hälfte reduziert werden.
Und durch gemeinsame Essensversorgung, Aufenthaltsräume und Verwaltungsinfrastruktur sowie durch die gemeinsame
Heizanlage lassen sich auch die Betriebskosten wesentlich
senken."

Ein wichtiges Aufgabenfeld des neuen Gesundheitszentrums
ist die Pflege von Patienten, die zwar stationäre Behandlung brauchen, aber nicht mehr die Strukturen eines
hochtechnisierten Akutkrankenhauses. Hier steht die
individuelle Betreuung vor dem Einsatz von Hightech-Medizin.
Dieses neue Konzept einer Nachsorgeeinrichtung stellt eine
absolut zukunftsorientierte Betreuungsform dar, so Bischof.
Als klar diversifizierte und abgestufte Akutbehandlung
garantiert sie dem Patienten ein Angebot, das seinen
Bedürfnissen entgegenkommt und damit positive Effekte für
seine Heilung und Genesung auslöst. "Damit wird für die
Zukunft eine patientengerechte und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung garantiert", sagte Bischof.

Dieses innovative Vorarlberger Modell wurde vom Bund
aufgenommen und wird jetzt als Pilotprojekt umgesetzt. Das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen hat sich angeboten, das Modell wissenschaftlich zu begleiten. Es
werden Erkenntnisse erwartet, die dann wiederum bundesweite
Impulse für eine moderne medizinische Betreuungsform sein
könnten.

Der Baubeginn ist im zweiten Halbjahr 2001 geplant. Die Errichtungskosten für das Gesundheitszentrum belaufen sich schätzungsweise auf 60 Millionen Schilling (4,36 Millionen
Euro).
(gw,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL