Kuntzl zu Zuwandererquote: Blau-Schwarz an Problemlösung gescheitert

In dieser Koalition regiert der Populismus

Wien (SK) "Diese Koalition ist nicht in der Lage, das Problem des IT-Fachkräftemangels zu lösen. Aufgrund der inneren Zerrissenheit von Blau-Schwarz wird die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich ernsthaft gefährdet", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Innenminister Strasser habe sich gegen das reflexhafte Nein der FPÖ zu einer vernünftigen Lösung nicht durchsetzen können und das massive Drängen der Wirtschaft auf Erhöhung der Zuwandererquote für Schlüsselkräfte hintangestellt. ****

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin erneuerte die Forderung der SPÖ, wonach in einem Sofortprogramm die Schülerzahlen an den berufsbildenden höheren Schulen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie um 5.000 angehoben werden sollen. Weiters soll es für 5.000 mögliche Bewerber ein einjähriges Kolleg geben, wo man notwendige Fertigkeiten nach einer Art AHS-Matura oder nach einer einschlägigen Vorbildung erwerben kann. Zur Deckung des kurzfristigen Bedarfs an Fachkräften wäre die einzig praktikable und sinnvolle Lösung, die Erhöhung der Zuwandererquote gewesen. "Hier hat Blau-Schwarz versagt und deutlich gemacht, dass in dieser Koalition der Populismus regiert", so Kuntzl; eine Problemlösung sei nicht zuletzt angesichts der heutigen Aussagen von FPÖ-Klubchef Westenthaler über eine schrittweise Senkung der Quote in den nächsten Jahren in weite Ferne gerückt. (Schluss) se

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