Grünewald kritisiert gemeinsame Einhebung von ÖH-Beitrag und Studiengebühren

Nicht ÖH den Schwarzen Peter bei Studiengebühren zuschieben

Wien (OTS) "Nach dem überfallsartigen, unnotwendigen und kontraproduktiven Beschluß über die Einführung von Studiengebühren wird nun versucht, die ÖH finanziellen Risiken auszusetzen, sie mit Bürokratie zu überfrachten und ihr zudem noch den Schwarzen Peter bei den Studiengebühren zuzuschieben", kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, Pläne der Regierung, Studiengebühren gemeinsam mit dem ÖH-Beitrag einzuheben.

Doch dies sei nicht das einzige Problem bei der Einhebung der Studiengebühren, hinzu komme noch, daß für die Studiengebühren ein zentrales Konto des Bundes eingerichtet werden muß, auf das jede Evidenzstelle jeder Universität zugreifen kann, um den Eingang der Zahlung eines Studierenden bestätigen zu können. Die Einzahlungsbestätigung der Studierenden reicht für eine Zulassung nicht aus. Da die Universität Wien mit der Inskription bereits Mitte Juni beginnt, müssen die technischen Applikationen bis dahin fertig sein. Ob dies gelingt, darf bezweifelt werden.

"Die Bundesregierung hätte sich vor dem Beschluß der Studiengebühren überlegen sollen, wie deren Einhebung erfolgen soll", so Grünewald. Und wenn schon die Studierenden die Belastungen durch Studiengebühren zu tragen haben, sollte die damit verbundene Arbeit auch vom Urheber, also dem Ministerium getragen werden, schließt Grünewald.

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