EU-Erweiterung: LH Niessl mit AK-Präsident Tumpel in der Frage des Arbeitsmarktes "auf einer Linie"

Niessl: Senkung der AK-Umlage schwächt die Position der ArbeitnehmerInnen

Wien (SK) "In Sachen EU-Erweiterung gibt es mit der Arbeiterkammer eine weitgehende Übereinstimmung, und in der Arbeitsmarkt-Frage sind wie ohnehin auf einer Linie", so der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl nach einem Gespräch mit AK-Präsident Herbert Tumpel. Durch die exponierte Lage sei Österreich - uns insbesondere das Burgenland - nach der Erweiterung vom Pendlerdruck am stärksten betroffen. Niessl am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Daher muss in unserer Region die Freizügigkeit am Arbeitsmarkt restriktiver als anderswo gehandhabt werden." Er sei jedoch überzeugt, dass sich das Lohnniveau in den beitrittswilligen Ländern in den nächsten Jahren positiv entwickeln und sich die Einkommensunterschiede verringern werden. ****

Einig waren sich Niessl und Tumpel auch darin, dass eine Senkung der Arbeiterkammer-Umlage letztlich die Position der ArbeitnehmerInnen schwächen würde. Niessl: "Nur funktionierende Interessenvertretungen können für einen vernünftigen Interessenausgleich sorgen." Damit die Arbeiterkammer ihre umfangreichen Serviceaktivitäten und die Vertretung der Anliegen der ArbeiternehmerInnen weiterhin in vollem Umfang aufrechterhalten könne, brauche es auch die nötigen finanziellen Mittel. (Schluss) se/mp

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