VP-Pfeiffer zu Partik-Pablé: Alte Hüte in der freiheitlichen Drogenpolitik

Wien (ÖVP-Klub) Enttäuscht zeigte sich heute VP-Drogensprecher, LAbg. Gerhard PFEIFFER, über die ersten Wortmeldungen von Helene Partik-Pablé zur Drogenpolitik. "Die ersten Lebenszeichen der freiheitlichen Spitzenkandidatin entpuppen sich als alte Kalauer Kabas´scher Manier", stellte PFEIFFER zu den heutigen Aussagen der freiheitlichen Frontfrau fest.***

"Ich hätte von der erfahrenen Richterin Partik-Pablé doch ein bisschen mehr erwartet, als daß sie die alten Phrasen ihres Vorgängers Kabas unreflektiert nachplappert." Wenn Partik-Pablé ein "drogenfreies Wien" fordere, so müsse sie eigentlich wissen, daß dies realistischerweise nicht machbar sei, zumal der Mißbrauch von Nikotin und Alkohol wesentlich aufwendiger zu bekämpfen sei als der Mißbrauch von Suchtgiften.

"Immerhin hat uns das neue Wiener Drogenkonzept vor einem Schicksal, wie es die Amsterdamer und Stockholmer erlitten haben, erspart." Dort habe sich ganz klar gezeigt, daß weder die Drogenfreigabe, noch offene Drogenszenen, noch die rigorose Verfolgung von Drogenkonsum richtige Maßnahmen im Kampf gegen den Drogenmißbrauch seien. "Wien geht hier den richtigen und erfolgversprechenden Mittelweg", meinte PFEIFFER. Der VP-Drogensprecher hob in diesem Zusammenhang das von der Volkspartei durchgesetzte neue Drogenkonzept hervor, aus dem die Arbeit des "Fonds soziales Wien" hervorgeht und verwies auf die Fortschritte im Kampf gegen den Mißbrauch harter Drogen durch die bessere Koordination und Zusammenfassung des Budgets. "Falsche Ziele bedingen falsche Maßnahmen und führen zu falschen Ergebnissen", meinte PFEIFFER abschließend in Richtung Partik-Pablé. "Solange die Äußerungen der neuen FP-Frontfrau zu diesem Thema von dieser erschreckend niedrigen Qualität sind, muß ich ihr leider die Ernsthaftigkeit in ihrem Anliegen absprechen."

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