Kadenbach: In der Agrarpolitik ist die Fassade weg

Niederösterreich (SPI) Jahrzehntelang haben die aus der ÖVP und dem Bauernbund kommenden politischen Verantwortlichen für die Niederösterreichische-, Österreichische- und seit vielen Jahren auch für die EU-Agrarpolitik, eine heile Welt vorgespielt. Glückliche Kühe und Schweine auf saftigen Wiesen betreut von urigen Bäuerinnen und Bauern umsorgt von den schwarzen Bauernkämmerern und subventioniert von den Steuerzahlern. Jetzt bröckelt durch BSE und Schweineskandal dieses liebliche Bild und es bleibt eine gescheiterte ÖVP-Agrarpolitik auf dem Rücken der Konsumenten und Bauern", stellte die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach fest.

"Die Vermischung von Vertretungsfunktion und politischer Verantwortlichkeit eingebettet in die Agrarindustrie hat dazu geführt, dass Kontrolle vernachlässigt, durch Subventionierung eher die Industrie als die Bauern gefördert wurden und die Steuerzahler und Konsumenten für alles aufkommen mussten. Mit dieser Agrarpolitik muss Schluss sein", so Kadenbach.

"Angemessener Preis für höchste Qualität, bevorzugte Förderung der kleinen bäuerlichen Betriebe durch Deckelung bei Stückzahl und Fläche, besondere Berücksichtigung der natürlichen Tierhaltung und der natürlichen Produktion von Lebensmitteln, sowie strenge Kontrollen sind die Eckpunkte der notwendigen neuen Agrarpolitik. Die SPÖ-NÖ verlangt von den Verantwortlichen im Land in der Bundesregierung und in der EU, endlich mit diesen von den Sozialdemokraten seit langem geforderten Veränderung in der Agrarpolitik zu beginnen", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.
sw

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