Sallmutter: Caritas und Gewerkschaft als Partner gegen soziale Kälte

Kollektivvertrag als Signal für funktionierende Sozialpartnerschaft

Wien (GPA/ÖGB). "Gewerkschaften und Caritas sind wichtige Partner, wenn es darum geht, einer Politik der sozialen Kälte, das Engagement für die Schwächeren in der Gesellschaft entgegenzusetzen", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, anlässlich der heutigen Unterzeichnung des ersten Kollektivvertrages im Sozialbereich.++++

Der heute unterzeichnete Kollektivvertrag sei aber auch ein Beweis dafür, dass die Sozialpartnerschaft in vielen Bereichen nach wie vor gut funktioniere und dass sie unabdingbar sei zur Lösung wichtiger Probleme, auch wenn dies heute von nicht wenigen politischen Kräften in Frage gestellt werde. Der Kollektivvertrag sei ein Beweis dafür, dass nur durch eine sinnvolle Partnerschaft Innovation und Zukunftsorientierung möglich sei, erklärt Sallmutter.
"Die Caritas als einer der wichtigsten Arbeitgeber im Sozialbereich hat sich hier als verantwortungsvoller Dienstgeber und Partner der Beschäftigten präsentiert, der erkennt, dass man Erfolg nur dann hat, wenn man die Interessen aller am Unternehmen Beteiligten und insbesondere die Beschäftigten einbezieht", so der GPA-Vorsitzende.

Gewerkschaft und Caritas seien aber auch Partner in vielen politischen Fragen:
"Wenn sie gemeinsam die Stimme erheben gegen Rassismus und Ausgrenzung, wenn die Interessen der Schwächsten in der Gesellschaft unter die Räder kommen". (hk)

ÖGB, 23. Jänner 2001
Nr. 049

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