Der Biertrinker gesunde Gewohnheit: Mäßig und gleichmäßig

Wien (OTS) - Alkohol hilft gegen Herz-Kreislauferkrankungen. Dabei ist die Art des alkoholischen Getränks wenige wichtig, als der maßvolle und gleichmäßige Konsum. Heftige Trinktage stören den positiven Effekt. Biertrinker tendieren zu einem gleichmäßigen und moderaten Konsum, was sie zu den gesündesten Alkoholkonsumenten macht.

Eine Reihe von Studien weist nach, dass mäßiger Alkoholkonsum das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen absenkt. Alle Ergebnisse zeigen auch, dass es nicht die Art des Getränkes ist, die zur Schutzwirkung verhilft, sondern der Alkohol selbst. Die gesundheitlichen Vorteile von mäßigem Alkoholkonsum werden daher in jedem Land gerne dem Getränk zugeschrieben, das dort heimisch ist. So werden in Frankreich die Vorteile des Rotweins, in Russland jene des Wodkas und in Tschechien die des Biers gepriesen. Eine deutsche Studie von H. Hoffmeister aus 1999 ("The relationship between alcohol consumption, health indicators and mortality in the German population", International journal of Epidemiology) weist nach, dass es zu einer Abnahme der Lebenserwartung in Europa um zwei Jahre käme, wenn alle Biertrinker des Kontinents den Konsum von Bier einstellen würden.

Ein wichtiger Indikator für die Schutzwirkung des Alkohols ist die Menge und Gleichmäßigkeit des Konsums. Jüngste Studien zeigen, dass Menschen dann nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen geschützt sind, wenn sie zu viel Alkohol auf einmal zu sich nehmen. Wer täglich einen halben Liter Bier (ca. 20 g Alkohol) konsumiert und damit wöchentlich auf einen Alkoholkonsum von 140 g kommt, lebt in Hinsicht auf den Herz-Kreislaufkomplex vollkommen gesund. Wer die gleiche Wochenmenge an nur zwei Tagen zu sich nimmt, hat allerdings keinerlei Vorteil in Hinblick auf den Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen. Solche "Ausreißer" kommen bei Biertrinkern am seltensten vor. Sie haben das gleichmäßigste Konsummuster von allen Alkoholkonsumenten. Ein Hinweis, dass Bier in Maßen genossen, nicht nur Freude macht, sondern auch zu Gesundheit verhilft.

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