Gradwohl: "Friends of Prinzhorn" schlagen wieder zu

Österreichs Industrie vor dem Ausverkauf - "Blau-Schwarz macht Schluss mit erfolgreicher Industriepolitik"

Wien (SK) Harte Kritik an der Regierung übt der steirische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Heinz Gradwohl im Zusammenhang mit der ÖIAG-Verkaufsstrategie. Für Gradwohl wird "unter dem Pseudonym Entpolitisierung eine laufende Prinzhorn Lastigkeit praktiziert". Gradwohl: "Die Behauptung von ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzendem Heinzel, das Investmenthaus Morgan Stanley hätte ohne Auftrag eine Portfolioanalyse angefertigt, passt besser in Grimms Märchen als in eine Industrieholding." ****

Für Gradwohl ist dies ein weiterer Beweis, dass "die in den ÖIAG-Aufsichtsrat gehievten FOPs (Friends of Prinzhorn) weiterhin auf Schnäppchenjagd sind und österreichisches Familiensilber - wie etwa die Böhler-Uddeholm, die VA-Tech, die VA-Stahl, die AUA oder die ÖBT - zum Schrottpreis unter sich aufteilen wollen". Um diese, für Gradwohl "fahrlässige" Entwicklung zu erleichtern, "trennt man sich nun auch noch vom einzigen, der nicht auf diese Linie gebracht werden konnte, dem ÖIAG Generaldirektor Rudolf Streicher".

Dazu Gradwohl: "Diese Verscherbelungsaktion mag vielleicht im Interesse der FOPs oder im Interesse des 'Nullen-Erotikers' Grasser sein, mit Sicherheit liegt es aber nicht im Interesse der Republik, der Regionen und der Arbeitnehmer. Da werden wir Sozialdemokraten nicht mitspielen. Vielmehr werden wir der Bevölkerung und damit den Eigentümern reinen Wein über diese Vorhaben einschenken. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die durch ihren Fleiß diese Flaggschiffe der österreichischen Industrie aufgebaut haben - werden wir auf parlamentarischer Ebene jegliche Unterstützung zur Erhaltung des Mehrheitseigentums in österreichischer Hand zukommen lassen", stellt Heinz Gradwohl abschließend fest. (Schluss) wf/mp

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