Partik-Pablé: Schärfere Maßnahmen gegen Drogenmißbrauch

SPÖ will Drogenfreigabe - Ziel der FPÖ ist ein drogenfreies Wien

Wien, 2001-01-23 (fpd) - Schärfere Maßnahmen gegen Drogenmißbrauch forderte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé, Spitzenkandidatin der FPÖ für die Wiener Landtagswahlen. ****

Die jüngsten Vorfälle allein im Verkehrsbereich - vier Unfälle unter Drogeneinfluß binnen zwei Wochen, davon drei in Wien mit zwei toten Polizisten, einem schwerverletzten LKW-Fahrer und anderen Verletzten und Sachschaden - würden zeigen, daß dringender Handlungsbedarf gegeben sei, so Partik-Pablé. Dem rot-grünen Vorhaben einer Drogenfreigabe sei entgegenzuwirken. Partik-Pablé erinnerte an die mehrmalige Forderung der SPÖ-Gesundheitsstadträtin Pittermann nach Freigabe von Cannabis. Dies sei verantwortungslos, schließlich handle es sich bei Cannabis um eine klassische Einstiegsdroge, die der erste Schritt zum Konsum härterer Drogen sei.

Mit der Drogenproblematik sei in den letzten Jahren in Wien in klassischer SPÖ-Manier völlig sorglos und verantwortungslos umgegangen worden, kritisierte Partik-Pablé. Dies zeige sich allein schon an den absurd hohen Grenzmengen, die 1997 von der SPÖ festgelegt worden seien und die viele Dealer praktisch straffrei ausgehen lassen würden.

Partik-Pablé begrüßte in diesem Zusammenhang den heutigen Vorstoß der freiheitlichen Verkehrsministerin Monika Forstinger, die für Autofahrer verpflichtende Tests bei begründetem Verdacht auf Drogenmißbrauch angekündigt hat. Dies sei ein erster wichtiger Schritt. Auch die Exekutive müsse in ihrem Kampf gegen Drogenmißbrauch und Dealer bedingungslos unterstützt werden, unter anderem durch die deutliche und spürbare Herabsetzung der dealerfreundlichen Grenzmengen. "Unser Ziel ist ein drogenfreies Wien", so Partik-Pablé. (Schluß)

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