Sturmwarnungen: Qualität auf hohem Niveau

Treffen der Arbeitsgruppe Sturmwarndienst Bodensee

Bregenz/Stuttgart (VLK) - Die Qualität der Starkwind- und Sturmwarnungen am Bodensee bewegte sich auch im letzten Jahr
auf überdurchschnittlichem Niveau. Das dokumentiert eine detaillierte Analyse des Deutschen Wetterdienstes, die
kürzlich beim Treffen der Arbeitsgruppe Sturmwarndienst
Bodensee in Stuttgart präsentiert wurde. Vertreter der Wetterdienste, der See- und Wasserschutzpolizei und anderer
für den Warndienst verantwortlicher Behörden aus den drei Bodenseeanrainerstaaten kamen zusammen, um die
Sturmwarnsaison 2000 zu bilanzieren und Maßnahmen zur
weiteren Verbesserung der Warntätigkeit zu beraten. ****

Der ab April 2000 probeweise eingeführte verfeinerte
Warndienst mit neuen Warnregionen (West, Mitte, Ost) und
neuen Warnschwellen (Starkwind: Böen ab 25 Knoten; Sturm:
Böen ab 34 Knoten) hat sich bewährt und ist von den
Seebenützern positiv aufgenommen worden. Der Probebetrieb des Warnverfahrens bleibt heuer unverändert. Als einzige Neuerung beginnt in diesem Sommerhalbjahr (31. März bis 31. Oktober
2001) die Warntätigkeit bereits um 6.00 Uhr (früher um 7.00
Uhr). Die Wetterdienste hoffen, damit auch den Bedürfnissen
der Fischer gerecht zu werden.

Nach wie vor gilt der Bodensee für die beteiligten
Wetterdienste als "warntechnisch" als problematisches
Gewässer. Warnungen, die in Verbindung mit isolierten
Gewittern oder Föhn ausgelöst werden, bleiben schwierig. Die Starkwind- und Sturmwarnungen am Bodensee werden in
Zusammenarbeit der Regionalzentrale Stuttgart des Deutschen Wetterdienstes und der MeteoSchweiz (Meteo Zürich)
herausgegeben.

Für nähere Auskünfte stehen die MeteoSchweiz, Telefon 0041/1/2569470 bzw. 2569505, oder die Regionalzentrale
Stuttgart des Deutschen Wetterdienstes, Telefon
0049/711/9552-100 bzw. -102, zur Verfügung.
(so/gw,nvl)

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