Post-Bus Privatisierung gefährdet Grundversorgung des Verkehrsangebotes

GPF überlegt, Volksbegehren einzuleiten

Wien (GPF/ÖGB). Am 17. Jänner 2001 wurde im parlamentarischen Finanzausschuss die PTSG Novelle 2001 beschlossen. Nach Robert Wurm, Personalvertreter und Betriebsrat bei Post-Bus, droht die Gefahr, dass damit der Postautodienst in der "Privatisierungsmaschine der ÖIAG" eingliedert und in weiterer Folge diese am "Altar der Privatisierung", der Börse, geopfert wird. Damit sei die Grundversorgung des Verkehrsangebotes auch im ländlichen Bereich massiv gefährdet. "Wahr ist: Die derzeitige FPÖVP-Regierung verabschiedet sich vom öffentlichen Verkehr!" so Wurm.++++

Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) überlegt, mit Unterstützung der österreichischen Bevölkerung und anderen Gewerkschaften in der sensiblen Frage des Öffentlichen Verkehrs ein Volksbegehren einzuleiten.
Dies auch deshalb, weil neben dem Postbus die Grundversorgungen mit Postdiensten und Telekommunikation zunehmend von dieser Regierung in Frage gestellt werden. "Ohne - wenn - und -*/8/9 aber wird damit Volksvermögen versilbert", so Wurm.

"Die GPF nimmt das von Morgan Stanley Dean Witter angefertigten 'dubiose' Strategiepapier zum Anlass, gegen Privatisierungswahn und Infragestellen von notwendigen Infrastrukturdienstleistungen mit allen Mitteln aufzutreten. Wir verlangen stattdessen offensive Unternehmenskonzepte, die zur Finanzierung dieser Dienstleistungen und der Absicherung von Arbeitsplätzen beitragen", so Hans Georg Dörfler Vorsitzender der GPF.(lu)

ÖGB, 22. Jänner 2001
Nr. 044

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