Kadenbach: Für die VP-NÖ heißt Schuldenfalle - "Abfedern"

Niederösterreich (SPI) "FPÖ und ÖVP haben im Nationalrat mit dem Beschluss zur Einführung der sogenannten Studiengebühr eine schwere finanzielle Belastung für alle Bildungswilligen aufgestellt. Selbstverständlich haben auch alle VP und FP MadatarInnen aus Niederösterreich für diese Belastung unserer Jugendlichen gestimmt. Ab Herbst müssen nun die StudentInnen pro Semester 5.000,- Schilling Studierstrafsteuer zahlen - also 10.000,-- pro Jahr. Seitens der Pröll-VP war kein Wort des Protestes gegen diese unsoziale, ungerechte und für eine offene Bildungspolitik katastrophale Entscheidung der Koalitionsparteien zu hören", kritisierte die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.

"Die SPÖ-NÖ fordert die sofortige Rücknahme der Studiengebühr. Jeder der studieren möchte soll dies ohne Studienstrafsteuer frei tun können. Wir Sozialdemokraten sehen es als eine Aufgabe des Staates und damit der Allgemeinheit an, den Jugendlichen eine fundierte Ausbildung - ohne erzwungener Schulden, ohne das die Eltern wohlhabend sein müssen - zu ermöglichen. Der freie Zugang zur Bildung darf nicht über die Geldtasche eingeschränkt werden. Gut ausgebildete Menschen sind der Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Die Studiengebühr - eingeführt von ÖVP und FPÖ - schafft Barrieren und eine zwei Klassen Gesellschaft. Beides ist für unser Land nicht gut", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.
sw

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