WESTENTHALER (4): Grundsatzdebatte über Gewalt von Links

ORF rührte Werbetrommel für Demonstration gegen FPÖ-Neujahrstreffen - Diskussion über die "Joschkas in Österreich"

Wien, 2001-01-22 (fpd) - Nach einem Jahr Donnerstagsdemonstrationen sei die ganze Angelegenheit schon ziemlich ausgedünnt. Gestern habe es sich um das letzte Aufgebot einiger Versprengter gehalten, sagte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz. ****

Dies sei umso interessanter, weil tagelang von den Medien und hauptsächlich vom ORF die Werbetrommel dafür gerührt worden sei. "Tagelang wurde in Wien heute, in der Zeit im Bild, in den Radiosendungen quasi eingeladen, zu dieser Demonstration zu kommen", kritisierte Westenthaler. Noch im Morgenjournal sei gesagt worden, daß bis zu 3.000 Menschen erwartet würden. "Ein Häuflein Elend von 350 war es dann", so der freiheitliche Klubobmann. Man dürfe dies aber nicht unterschätzen: "Es waren 350 gewaltbereite Linksextremisten, die sich dort versammelt und auch zu Gewalt aufgerufen haben; allein das große Polizeiaufgebot hat dies verhindert."

Die politische Solidarität von Parlamentsparteien mit diesen Demonstranten mache es notwendig, auch in Österreich eine Grundsatzdebatte über die Gewalt von Links zu beginnen, eine Debatte, die in Deutschland quer durch alle Medien seit einigen Wochen geführt werde. Man müsse auch über die "Joschkas in Österreich" diskutieren, "über die Pilzens, über die Frau Petrovic, die ja gerne an solchen Demonstrationen teilnimmt und zu Aktionen aufruft, über den Wiener Bürgermeister, der dazu aufruft, die Regierung aus dem Amt zu jagen", so Westenthaler. (Schluß)

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