Gewerkschaftsjugend tourt durch Österreich

Aktionsbus, um Jugendliche flexibler zu betreuen

Wien (ÖGJ/ÖGB). "Nicht übereinander, sondern miteinander soll gesprochen werden", erklärte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch heute, Montag, bei der Schlüsselübergabe des "ÖGJ-Aktionsbus", einem mobilen Infocenter, das schon bald in ganz Österreich unterwegs sein wird. "Ich glaube, dass dies ein sehr geeignetes Mittel ist, auf die Ideen und Vorstellungen der Jugend aufmerksam zu machen, Gespräche zu beginnen und miteinander den Kontakt zu verfestigen. Dies sollte meiner Meinung nach mit diesem Bus möglich sein", erklärte Verzetnitsch.++++

"Wir wollen noch flexibler sein, um den Jugendlichen maßgeschneiderte Unterstützung anzubieten", erklärte Stefan Maderner, Bundesjugendsekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ): "Deshalb ist unser Bus auch mit der modernsten Technik ausgestattet, die sehr variabel für die einzelnen Aktionen zum Einsatz kommen wird."

ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch wünschte dem Jugendsektretär Günter Vallant, der künftig mit dem Aktionsbus durch ganz Österreich touren wird, viel Erfolg. Um die Probleme der Jugendlichen weiß Vallant Bescheid: "Ich war lange genug Jugendvertrauensrat, um zu wissen, was alles vorkommt und was Jugendlichen oft - ohne rechtliche Grundlage - zugemutet wird."

Der gebürtige Kärntner hat sich in den nächsten Wochen und Monaten viel vorgenommen. "Der Tourplan ist zwar dicht gedrängt, dennoch haben wir darauf geachtet, dass überall genügend Zeit bleibt, um sich mit den Jugendlichen ausführlich zu unterhalten und ihnen bei Problemen zu helfen", so Vallant. Und: "Ich bin ja nicht alleine unterwegs." Denn bei den Stopps - vor Berufsschulen, Lehrwerkstätten, Betrieben, Schulen und auf öffentlichen Plätzen -wird Vallant durch das Fachwissen der einzelnen Gewerkschaften beziehungsweise der Landesexekutiven unterstützt. (aw)

ÖGB, 22. Jänner 2001
Nr. 43

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