KÖSSL: BEAMTE SIND FREIWILD DROGENSÜCHTIGER FAHRZEUGLENKER

Exekutivsprecher des ÖVP-Klubs "erschüttert über Geisterfahrer auf der A1" =

Wien, 22. Jänner 2001 (ÖVP-PK) ÖVP-Abg. Günter Kössl, Exekutivsprecher des ÖVP-Parlamentsklubs und Amstettner Gendarmeriebeamter, zeigt sich über den Vorfall am gestrigen Abend auf der Westautobahn erschüttert und hat sich noch in der Nacht auf der betroffenen Dienststelle über den genauen Hergang des folgenschweren Geisterfahrerunfalls erkundigt.****

"Gendarmerie- und Polizeibeamten sind Freiwild auf Österreichs Straßen": die erschütternde Bilanz von zwei toten Polizisten, fünf verletzten Gendarmen und zwei verletzten Zivilpersonen innerhalb von wenigen Tagen ist für den Exekutivbeamten Kössl trauriger Anlass, um strengere Regelungen als Maßnahme für die Sicherheit der Beamten und der Straßenverkehrsteilnehmer zu fordern.

Kössl tritt neben einer verpflichtenden ärztlichen Untersuchung bei Fahrzeuglenkern, die im Verdacht des Drogenkonsums stehen, auch für eine Verschärfung der Bestimmungen im Suchtmittelgesetz und im Führerscheingesetz ein: Er fordert, dass ein Verstoß gegen das Suchtmittelgesetz auch den automatischen Entzug der Lenkerberechtigung zur Folge hat.

"Jeder Drogenkonsum ist mit der Benützung eines Fahrzeugs unvereinbar. Schuld haben vor allem auch diejenigen, die seit Jahren diese Gefahr verharmlosen und für eine Liberalisierung in der Drogenpolitik eintreten", kritisierte Kössl. Dass die missbräuchliche Verwendung von Suchtmitteln auch das Leben anderer Menschen gefährde, soll endlich zur Kenntnis genommen werden. "Es grenzt an ein Wunder, dass der Unfall auf der A1 nicht folgenschwerer ausgefallen ist", so Kössl.
(Schluss)

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