WESTENTHALER (2): Grenzmengen im Suchtgiftbereich müssen gesenkt werden

Grenzmengenfestlegung war fürchterlicher Fehlgriff der SPÖ - SPÖ soll Blockade beenden

Wien, 2001-01-22 (fpd) - Auch mit der Drogenproblematik befaßte sich FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler in der heutigen, gemeinsam mit Andreas Khol abgehaltenen Pressekonferenz. ****

In der vergangenen Nacht sei wieder ein Drogenlenker, diesmal als Geisterfahrer, unterwegs gewesen und habe Menschen gefährdet, verletzt und einen unglaublichen Schaden angerichtet. Deshalb sei es richtig, endlich die Grenzmengen im Suchtgiftbereich zu senken, erklärte Westenthaler. Dies sei ein wesentliches Signal dieser Regierung, die ganz entschlossen den Kampf gegen Drogen und gegen Dealer aufgenommen habe und daher sehr rasch die erlaubten Tagesbedarfsmengen senken wolle.

Es habe sich 1997 bei der Grenzmengenfestlegung um einen fürchterlichen Fehlgriff der SPÖ gehandelt, betonte Westenthaler. Bei Heroin gebe es fünf Gramm Reinsubstanz Tagesration. Umgerechnet auf den Straßenverkehrswert bedeute dies zwanzig bis fünfundzwanzig Gramm Heroin. Dies bedeute für einen durchschnittlich Süchtigen eine Ration von vierzehn Tagen. Daher wolle man diese Grenzmenge als ersten Schritt auf drei Gramm senken. Bei Marihuana gebe es zwanzig Gramm Reinsubstanz als Grenzmenge. Dies bedeute bis zu zehn Kilogramm wirklicher Substanz. "Ein Dealer kann sich einen Rucksack umschnallen und kann in Wirklichkeit nicht belangt werden, weil diese Grenzmenge pro Tag erlaubt ist." Noch drastischer sei es bei den Designerdrogen wie Ecstasy. Hier seien dreißig Gramm erlaubt. Dies bedeute 600 Pillen, die jemand als Tagesration bei sich haben dürfe.

"Wir wollen den Drogen und den Dealern den Kampf ansagen", erklärte der freiheitliche Klubobmann, der auch die Motivationsbremse für die Exekutive kritisierte. Die SPÖ solle ihre seit Oktober anhaltende Blockade beenden. (Forts.)

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